Achim/Baden kassiert vermeidbares 26:28 gegen Schwanewede / Sonderlob für Ole Jacobsen

In der Summe ein paar Fehler zu viel

Auch SG-Spielmacher Marvin Pfeiffer agierte zu fehlerhaft bei der Niederlage gegen Schwanewede.
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Auch SG-Spielmacher Marvin Pfeiffer agierte zu fehlerhaft bei der Niederlage gegen Schwanewede.

Achim/Baden – Der Ärger – er stand Tobias Naumann ganz deutlich ins Gesicht geschrieben. „Da wäre mehr drin gewesen. Aber dafür hätten wir weniger fehlerhaft im Aufbauspiel agieren müssen“, erklärte der Trainer des Handball-Oberligisten SG Achim/Baden nach dem 26:28 (12:13) gegen die HSG Schwanewede/Neuenkirchen.

Im ersten Heimspiel nach sieben Monaten erzielte Kevin Podien per Siebenmeter zwar den Führungstreffer für die SG, doch in der Folge ließen es die Gastgeber am nötigen Druck auf die groß gewachsene 6:0-Deckung der HSG vermissen. Das galt in erster Linie für den Rückraum, der die Gäste kaum vor große Probleme stellte. Nur gut, dass sich Linksaußen Podien und Kreisläufer Malte Meyer treffsicher zeigten. Daher war nach dem zwischenzeitlichen 6:10 (21.) zur Pause beim 12:13 auch wieder alles im Lot. Und schon da wäre mehr drin gewesen, denn das Naumann-Team vergab nicht nur einen Siebenmeter und einige blanke Würfe, sondern traf auch gleich fünfmal Pfosten oder Latte.

Mit Beginn der zweiten Halbzeit beorderte Naumann dann Ole Jacobsen aufs Feld. Und der zahlte das Vertrauen mit Leistung zurück und kassierte nicht von ungefähr ein dickes Extralob seines Trainers: „Ole hat das hervorragend gemacht. In der Deckung hat er es super gelöst und zudem vorne richtig mutig gespielt.“ Jacobsen war es dann auch, der mit seinem Treffer zum 16:16 (36.) ausglich. Aber das sorgte nicht für die nötige Sicherheit im Spiel der Gastgeber. Im Gegenteil. Erneut häuften sich die technischen Fehler, wurde zudem falsche Entscheidungen getroffen – 16:19. Da auch Torhüter Arne von Seelen kaum noch eine Hand an den Ball bekam, machte er Platz für Martin Dybol. Zwar war auch der kein entscheidender Faktor, doch in der 45. Minute war nach einem Doppelschlag von Jacobsen und Meyer beim 21:21 der Ausgleich geschafft. „In der Phase hatten wir mehrfach die Chance, um in Führung zu gehen. Dann hätte Schwanewede mal hinterherlaufen müssen“, trauerte Co-Trainer Thorben Schmidt den vergebenen Möglichkeiten hinterher. Zu allem Überfluss vergab Tobias Freese beim 21:22 noch einen Siebenmeter, kassierte Dybol ein Gegentor aus 15 (!) Metern zum 22:24. „Das Ding darf natürlich niemals fallen“, nahm Naumann nach dem haltbaren Aufsetzer kein Blatt vor den Mund. Nach dem 22:25 durch Schwanewedes elffachen Torschützen Karlo Oroz verpuffte auch die folgende Auszeit der Gastgeber wirkungslos, sodass mit dem 24:27 (57.) die Vorentscheidung bereits gefallen war. „Auch wenn wir verloren haben, war nicht alles schlecht. Zumal wir schon mehr richtig gemacht haben, als beim Auftaktspiel in Elsfleth. Aber bislang haben wir es noch nicht geschafft, dass auch mal alle gemeinsam ihre Topleistung abrufen. Daher bin ich auch noch nicht am Verzweifeln, sondern gucken weiter nach vorne“, so Naumann.

Dennoch gab es auch etwas Positives. Denn das Hygienekonzept der SG wurde bestens umgesetzt. Wäre auch das Spiel der SG ähnlich reibungslos verlaufen – die Gastgeber hätten die Halle definitiv als Sieger verlassen.

SG Achim/Baden: von Seelen, Dybol - Meier (2), Jacobsen (3), Zilz (1), Wolters, Podien (8/2), Freese (2/1), Windßus (3), Fastenau, Pfeiffer (1), Meyer (6), Auth, Schmidt.

Von Kai Caspers

Nicht der erhoffte Faktor: Torhüter Arne von Seelen hatte nicht seinen besten Tag erwischt.

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