Oytens 55-jähriger Tischtennis-Crack zieht es in die Oberliga zum TV Hude

Igel will es noch einmal wissen

Oytens Abwehrspieler Peter Igel zieht es zum Oberligisten TV Hude

Oyten - Von Björn Drinkmann. Nach dem Weggang von Vincent Vogel zum TSV Lunestedt II muss Tischtennis-Landesligist TV Oyten nun auch noch den Ausstieg seines langjährigen Spitzenspielers verkaften. Abwehrspieler Peter Igel zieht es nach längerer Bedenkzeit zum Oberliga-Aufsteiger TV Hude.

„Es war keine leichte Entscheidung und ich habe auch alle Register gezogen, um doch noch ein Szenario Landesliga herbeizuführen“, erläutert Igel, dass er geblieben wäre, wenn man eine landesligataugliche Mannschaft auf die Beine gestellt hätte. „Würde ich, wie in den letzten Jahren, nur standby spielen, wäre auch Bezirksoberliga okay gewesen. Falls es das Corona-Virus zulässt, werde ich jetzt aber mal eine Saison

Bezirksoberliga hat keinen Reiz

komplett spielen können und da wil ich dann lieber meine letzte Chance nutzen noch einmal in der Oberliga zu spielen“, erklärt der 55-Jährige, dass in ihm nochmal sein großer Ehrgeiz geweckt wurde.

Hatte er vor vier Jahren bereits seinen Schläger komplett an den Nagel gehängt, spielte er in den letzten Jahren mehr oder weniger aushilfsweise. Mit seiner starken Bilanz von 13:1 Spielen hatte er in der vergangenen Saison einen großen Anteil daran, dass der Klassenerhalt des TV Oyten in der Landesliga letztlich nie wirklich in Gefahr geriet. Wie Igel aber bereits andeutet, steht die kommende Saison ohnehin noch komplett in den Sternen. „Wenn überhaupt, wird man unter Bedingungen spielen müssen, die die Lust auf das Spielen auf ein Minimum reduzieren“, so Igel, der weiterhin Vereinsmitglied in Oyten bleiben wird, abschließend.

Beim TV Oyten hatte man bis zuletzt noch auf einen Verbleib der Nummer eins gehofft. „Zwar haben wir bereits zwei Neuzugänge, doch mit dem Abgang von Peter steht nun fest, dass wir unsere 1. Herren definitiv für die Bezirksoberliga melden werden. Schade, dass er genau in dem Momernt geht, wo er wieder regelmäßig spielen kann. Wir wünschen ihm natürlich alles Gute und verstehen seine Ambitionen“, erklärt der Vorsitzende der Oytener Tischtennis-Abteilung, Thomas Mrotzeck.

Mrotzeck hofft aber, dass die sechs Jahre Igels im Oytener Trikot nicht die letzten waren: „Er sagte ja, er sei nicht aus der Welt, bleibt im Verein, wohnt weiterhin in Oyten und vielleicht kehrt er ja noch einmal zurück.“

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Viel Zeit für dänische Hygge auf Bornholm

Viel Zeit für dänische Hygge auf Bornholm

Von der Kunst einen Bonsai zu züchten

Von der Kunst einen Bonsai zu züchten

Tipps für ein pflegeleichtes Grab

Tipps für ein pflegeleichtes Grab

Bund und Länder ziehen die Corona-Notbremse

Bund und Länder ziehen die Corona-Notbremse

Meistgelesene Artikel

HVN verkündet das Jahres-Aus - Betrieb ruht bis 31. Dezember

HVN verkündet das Jahres-Aus - Betrieb ruht bis 31. Dezember

HVN verkündet das Jahres-Aus - Betrieb ruht bis 31. Dezember
Berlin bremst auch den Fußball ab Montag aus

Berlin bremst auch den Fußball ab Montag aus

Berlin bremst auch den Fußball ab Montag aus
Charlotte Hoffmann (Verdener Ruderverein, Rudern)

Charlotte Hoffmann (Verdener Ruderverein, Rudern)

Charlotte Hoffmann (Verdener Ruderverein, Rudern)
Auf verlorenem Posten – 0:9

Auf verlorenem Posten – 0:9

Auf verlorenem Posten – 0:9

Kommentare