Neuer Spitzenspieler für TT-Landesligist / Semmler geht / „Planungen noch nicht abgeschlossen“

TVO: Mit Igel die Stacheln ausfahren

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Peter Igel wird der neue Spitzenspieler beim TV Oyten…

Oyten - Von Kai CaspersIm Aufstiegsjahr nur knapp den Abstieg vermieden, geht der Blick von TT-Landesligist TV Oyten ab sofort deutlich nach oben. Verantwortlich dafür ist die Verpflichtung von Peter Igel. Der 49-Jährige Abwehrspezialist spielte zuletzt fünf Jahre für SF Oesede in der Oberliga und zählte dort immer zu den stärksten Spielern der Liga. Allerdings verzeichnet der Club auch einen Weggang, denn Alexander Semmler hat es studienbedingt nach Berlin verschlagen.

„Peter ist für uns natürlich ein echter Glücksfall. So einen starken Spieler hat es in Oyten noch nie gegeben“, überhäufte Kapitän Frank Müller den neuen Spitzenspieler des Landesligisten schon mal mit jeder Menge Vorschusslorbeeren. Verständlich. Denn neben etlichen Jahren in der Regional- oder Oberliga wusste Igel in der Vergangenheit auch bei nationalen Senioren-Meisterschaften in der Altersklasse S40 zu überzeugen. Neben dem doppelten Triumph im Einzel und Doppel bei den Norddeutschen Titelkämpfen 2004, sicherte sich der Abwehrspieler zudem im gleichen Jahr DM-Bronze im Einzel sowie den Titel im Doppel.

Dass sich der 49-Jährige nun für den TV Oyten entschieden hat – es könnte sich im ersten Moment danach anhören, als wollte Peter Igel seine Karriere langsam ausklingen lassen. Davon will der Familienvater aber nichts wissen. „Der Abschied aus Oesede war extrem emotional und ist mir auch sehr schwer gefallen. Doch letztlich ist mir der Aufwand dann einfach zu groß geworden, zumal ich jetzt in Oyten wohne und Vater geworden bin“, verweist Igel auf die 150 Kilometer langen Fahrten: „Ich hatte sogar kurzfristig überlegt, ob ich ganz aufhören soll. Letztlich hat dann neben der Landesliga auch das intakte Umfeld in Oyten sowie die Tatsache, dass auch meine Lebensgefährtin für den Verein spielt, den Ausschlag gegeben.“

Hinsichtlich der eigenen Erwartungen für die nächste Saison hielt sich Igel etwas zurück. „Ich gehe davon aus, dass wir im vorderen Mittelfeld landen können. Mit Alexander hätten wir sicher auch ganz oben angreifen können. Aber wir haben ja noch ein paar Wochen Zeit, um eventuell noch einen Neuzugang zu finden“, hofft nicht nur der 49-Jährige auf weitere Verstärkung, mit der noch mehr die Stacheln ausgefahren werden sollen. Gleiches gilt für Müller: „Mit Peter haben wir zwar einen echten Kracher an Land gezogen, doch damit sind unsere Planungen noch nicht abgeschlossen. Gerne würden wir noch einen Spieler für uns gewinnen. Zwar hat es da schon einige Gespräche gegeben, doch spruchreif ist aktuell noch nichts.“

Bei Semmler hatten die Oytener bis zuletzt auf einen Verbleib gehofft. „Man wollte sogar extra für mich Koppelspieltage legen, um die Anreise aus Berlin zu erleichtern. Auch mit Peter Igel in einem Team zu spielen, war extrem reizvoll. Daher ist mir der Abschied alles andere als leicht gefallen. Doch der Aufwand wäre einfach viel zu groß geworden und würde sicher auch den Rahmen sprengen. Außerdem bin ich ja nicht aus der Welt und werde natürlich weiterhin den Kontakt halten. Und sollte es mich dann wieder in diese Richtung verschlagen, ist der TV Oyten auf jeden Fall mein erster Ansprechpartner“, blickte Semmler auf tolle Jahre zurück.

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