Uphuser kommt

Hülsen: Frischer Mut mit Mutlu

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Ab sofort für den SVV Hülsen am Ball: Thomas Mutlu, hier noch im Delmenhorster Trikot.

Hülsen - Besser hätte das Jahr 2020 nicht beginnen können für den SVV Hülsen: Erst gewann der Fußball-Bezirksligist das Hallenturnier in Selsingen durch einen 3:1-Endspielsieg über den Landesligisten TSV Ottersberg, dann schlug er auf dem Transfermarkt zu und sicherte sich erst einmal bis Saisonende die Dienste von Thomas Mutlu. Der 29-Jährige kommt vom Oberligisten TB Uphusen, zu dem er erst Ende Oktober vergangenen Jahres vom Ligarivalen SV Atlas Delmenhorst gewechselt war und für den er lediglich drei Einsätze absolvierte.

Mutlu ist mit einem Geschäft für Frozen-Joghurt in Delmenhorst selbstständig und hat daher aus zeitlichen Gründen sein Engagement am Arenkamp wieder beendet. Viermaliges Training pro Woche plus Spiele waren für den Aramäer zeitlich nicht mehr zu leisten, zwei Einheiten in Hülsen sind es dagegen schon. „Über seine Qualitäten müssen wir keine Worte verlieren, Thomas dürfte sich sofort einen Stammplatz erkämpfen“, freute sich Jan Twietmeyer am Dienstag auf Nachfrage dieser Zeitung und schöpft damit frischen Mut. Ob er ihn als Sechser oder als Rechtsverteidiger aufstellt, will der SVV-Coach noch entscheiden: „Auf jeden Fall heizt Thomas den Konkurrenzkampf bei uns mächtig an.“ Entschieden werden soll im Sommer, ob beide Seiten auch in der Serie 2020/21 gemeinsame Sache machen.

Der Rekordspieler des SV Atlas (157 Einsätze mit 12 913 Minuten, sieben Tore) würde vor der Abwehr Kapitän Marcel Meyer verdrängen können, auf der rechten Seite spielten bisher Sean-Ramires Al-Kaledi und Maurice Bertram. Der Gang in die Bezirksliga ist für Mutlu auch ein Freundschaftsdienst für Twietmeyer, der in Delmenhorst wohnt und dort mal das Trikot des Bezirksligisten SV Tur Abdin getragen hatte, und den zweiten SVV-Trainer Sebastian Koltonowski – mit dem spielte Mutlu im ersten Halbjahr 2018 beim SV Atlas zusammen.

Nächste Saison kein Trainer mehr: Sebastian Koltonowski bleibt Hülsen aber als Spieler erhalten.

Apropos Koltonowski: Der 34-Jährige bleibt Hülsen auch in der nächsten Punktrunde erhalten. „Dann aber nur noch als Spieler und mein verlängerter Arm auf dem Platz“, erläuterte Jan Twietmeyer, der im gleichen Atemzug bestätigte, ebenfalls über den Sommer hinaus beim SV Vorwärts verlängert zu haben. Einhergehend gaben gleich mehrere wichtige Spieler ihre Zusage für die nächste Saison.

„Auf jeden Fall heizt Thomas den Konkurrenzkampf bei uns mächtig an“, sagt Jan Twietmeyer.

Aus dem bisherigen Kader scheidet indes Max Dirani aus, der Stürmer kehrt nach nur sechs Monaten zum Kreisligisten SG Allertal zurück. Twietmeyer: „Max möchte wieder mit seinen Kumpels kicken. Außerdem hat er sich nicht so richtig in die Mannschaft einfinden können.“

Am kommenden Sonntag, 19. Januar, bestreitet Hülsen sein erstes Testspiel nach der Winterpause. Auf dem Kunstrasen in Sulingen geht es um 12 Uhr gegen Twietmeyers Ex-Verein SV Tur Abdin Delmenhorst.

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