Vorstand hat genug – und den Krajczyk-Erben / „Zu viele wissen nicht, warum sie hier spielen“

Hülsen: Coach Ziad Leilo soll ein neues Team bauen

Coach Ziad Leilo zeigt ab nächster Saison die Richtung in Hülsen an.

Hülsen - Von Ulf von der Eltz. Mit dem Aufstieg in die Fußball-Bezirksliga wird es in dieser Punktrunde höchstwahrscheinlich nichts mehr. Das langfristige Ziel Landesliga sahen die Verantwortlichen des SVV Hülsen ohnehin in Gefahr – jetzt haben sie gehandelt. Noch vor dem letzten Match am Sonnabend in Bassen verkündete Vorsitzender Maik Alpert das Aus für Trainer Waldemar Krajczyk zum Saisonende und präsentierte den Nachfolger: Ziad Leilo übernimmt im Sommer.

„Wir freuen uns über seine Zusage. Es waren für mich positive Gespräche“, erläuterte Hülsens Fußball-Legende am Freitag auf Nachfrage dieser Zeitung. Nach der unbefriedigenden Serie mit dem vorzeitigen Rauswurf von Trainer Cord Clausen sowie dem bevorstehenden Scheitern seines Erben im Aufstiegsrennen sei die Trennung von Krajczyk in gemeinsamer Absprache beschlossen worden, merkte Alpert an. Und nahm sich die Mannschaft ordentlich zur Brust: „Sie hat diese Saison nun zwei Trainer geschafft, langsam reicht es. Wir mussten erkennen, dass wir zu viele dabei haben, die nicht wissen, warum sie in Hülsen spielen.“

Soll heißen, dass der SV Vorwärts einem Teil seines kickenden Personals nach dem fünften Jahr in der Kreisliga keine Steine für eine Veränderung in den Weg legen will. Alpert: „Eine neue und hungrige Mannschaft aufzubauen, wird die Aufgabe für Ziad sein. Es werden viele A-Jugendliche hinzukommen. Teambuilding steht ab sofort ganz oben auf der Agenda. Ziad hat schon hinreichend bewiesen, dass er mit jungen Leuten arbeiten kann. Außerdem wollen wir von seinem Super-Netzwerk profitieren.“

Leilo, Anfang März – nach zuvor vom Vorstand des Landesligisten FC Verden 04 beschlossener Trennung zum Saisonende – zurückgetreten, bringt Goce Postolov als weiteren Co-Trainer mit, Lasse Gehlich bleibt im Amt. „Das Paket stimmt, die Gespräche waren astrein. Ich habe erst überlegt, ob ich ja sage oder meiner Familie weiter die Zeit einräume“, erläuterte der Libanese. Ob das Ziel gleich Aufstieg lauten kann, lässt er offen: „Mal sehen, wie die veränderte Mannschaft aussieht und wie wir aus den Startlöchern kommen.“

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