Hülsen beim 1:0 über Fischerhude vom Glück verfolgt / Clausen verlängert

Rosilius vernagelt das Tor, Gehlich macht alles klar

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„Wurschtelt“ sich hier irgendwie durch: Fischerhudes Fabian Dreppenstedt.

Hülsen - Von Dietmar Seesko. Fußball-Kreisligist SVV Hülsen läuft das Glück förmlich hinterher. 1:0 (0:0) besiegte das Team von Cord Clausen am Sonntag auf eigenem Platz mit dem TSV Fischerhude-Quelkhorn den direkten Konkurrenten um die Relegation. Das alles entscheidende Tor erzielte Lasse Gehlich aus zwei Metern (85.).

Ohne Wenn und Aber: Es war, wie schon im Hinspiel, ein sehr glücklicher Sieg für den SVH. So sah es auch Hülsens Coach, der schon vor dem Anpfiff seinen Vertrag beim SVH verlängert hatte: „In erster Linie müssen wir uns bei unserem Keeper Bastian Rosilius bedanken, der uns mit mehreren glänzenden Reaktionen den Sieg gerettet hat. Meine Jungs waren ob der Bedeutung dieses Spiel übernervös. Dementsprechend haben wir viel zu überhastet gespielt und kamen nicht einmal zu großen Möglichkeiten. Wir haben am Ende unsere einzige Chance genutzt!“

Auf holprigem Boden setzte das Team von Gästecoach Gregor Schoepe deutlich sichtbar die Akzente, hätte durch Henning Wiechmann eigentlich in Führung gehen müssen. Freistehend kam der zum Schuss, scheiterte aber an Teufelskerl Rosilius, der den Ball über die Latte lenkte (10.). Nicht besser erging es Fabian Dreppenstedt, der ebenfalls an Rosilius scheiterte (25.). Klare Chancen für Hülsen – Fehlanzeige. Sah man einmal von Standardsituationen nach Eckbällen oder Freistößen ab. Da stand aber Fischerhudes sicherer Keeper Andy Wilkens immer goldrichtig.

Auch nach dem Seitenwechsel das gleiche Bild. Fischerhude mühte sich, erspielte sich gute Möglichkeiten. So durch den eingewechselten Dennis Mahler, der aber an Rosilius scheiterte (65.). Pech hatte dagegen Jan Luca Lange, der freistehend nur knapp das Tor verfehlte (72.). Es kam wie es kommen musste. Nach einem Standard kam Lasse Gehlich irgendwie an Ball und schob ihn aus zwei Metern zum 1:0 ins TSV-Gehäuse (85.). „Wir haben nicht gewonnen, weil wir unsere viele Chancen nicht genutzt haben. Jetzt stehen wir wieder mit leeren Händen da. Eine ganz bittere Niederlage. Aber noch sind sechs Spiele zu spielen. Wir werden weiter jagen“, haderte später Fischerhudes Betreuer Thomas Cordes.

SVV Hülsen: Rosilius - Baltrusch, Turgay, Krause, Nurkovic, Delieske, Meyer, Dogru, Bauer, Gehlich, Al-Kaledi, Söhn, Neumann, Vurus

TSV Fischerhude-Quelkhorn: Wilkens - T. Dreppenstedt, Cordes, Hennig, F. Dreppenstedt, Sammann, Seekamp, Lange, Schubert, Wiechmann, Bogus, Klee, Mahler, Tümmel.

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