HSG-Trainerin Vast lobt ihre Torhüterin

Neuhof ein sicherer Rückhalt beim 21:18

+
Da hat Cluvenhagen/Langwedels Janin Gülke die Lücke gefunden und erzielt einen ihrer sieben Treffer.

Verden - In der Handball-Regionsoberliga der Frauen geht das Kopf an Kopf Rennen an der Tabellenspitze weiter. Die HSG Mittelweser gewann 22:16 beim TV Sottrum und die HSG Cluvenhagen/Langwedel schlug die HSG Bruchhausen-Vilsen mit 21:18. Der TSV Daverden verlor überraschend bei der MSG BriSeck-Stuhr mit 17:19, während sich der TB Uphusen und der TSV Bassen 26:26 trennten.

TSV Intschede - TSV Schwarme 33:23 (15:15). Intschede bleibt durch den klaren Sieg den Spitzenteams aus Hoya und Cluvenhagen auf den Fersen. Schwarme hielt in den ersten 30 Minuten die Partie immer offen, so dass der 15:15-Halbzeitstand den gezeigten Leistungen entsprach. Nach einer Umstellung der Deckung auf ein 5:1-System lief es bei Intschede nach der Pause besser. Folge davon war, dass nach dem 17:17 durch vier Tore hintereinander, ein 21:17-Vorsprung herausgeworfen und dieser bis zum Abpfiff kontinuierlich bis zum Endstand von 33:23 ausgebaut wurde. Ein starkes Spiel beim Sieger machten Katrin Rode und Sandra Göhner.

MSG BriSeck-Stuhr - TSV Daverden 19:17 (9:11). Eine enttäuschende Leistung bot Daverden in den zweiten 30 Minuten und verlor beim bisherigen Tabellenletzten. „Das war ein Rückfall in alte Zeiten, denn wir haben viele Bälle zu schnell wieder hergegeben“, ärgerte sich Daverdens Trainer Karsten Voigt. Hinzu kam, dass etliche hochkarätige Chancen leichtfertig vergeben wurden. Nach den ersten 30 Minuten war die Daverdener Welt (11:9) noch in Ordnung, doch nach dem Wechsel lief nicht mehr viel zusammen. Nach dem 16:16 erzielte die MSG drei Tore in Folge zum 19:16 – die Entscheidung.

HSG Cluvenhagen/Langwedel - HSG Bruchhausen/Vilsen 21:18 (9:9). Cluvenhagen/Langwedel feierte den siebten Sieg in Folge und bleibt zusammen mit der HSG Mittelweser an der Tabellenspitze. „Das war eine geschlossene Mannschaftsleistung. Alle haben ihr Soll erfüllt“, lobte Trainerin Svenja Vast ihre Spielerinnen. Dennoch hob sie mit Torfrau Kira Neuhof eine Akteurin besonders hervor, die gleich sechs Siebenmeter parierte. Nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit (9:9) gingen die Gastgeber nach mit 15:11 in Führung und hielten danach immer einen Vorsprung von drei bis vier Toren fest. Am Ende stand ein verdienter 21:18-Sieg. Erfolgreichste Torschützin war Janin Gülke mit sieben Treffern.

TB Uphusen - TSV Bassen 26:26 (14:14). In einem Spiel auf Augenhöhe verspielte der TBU eine Minute vor dem Ende eine 26:24-Führung. „Das war natürlich ärgerlich“, befand Uphusens fünffache Torschützin Katja Graf. In einem ausgeglichenen Spiel, in dem Uphusen meist knapp vorne lag, rettete Bassen noch einen Punkt. „Uns sind zu viele individuelle Fehler unterlaufen“, stellte Bassens Trainer Uwe Dobrunz fest. Das 26:26-Unentschieden hilft beiden Teams im Kampf gegen den Abstieg nicht viel weiter.

jho

Wunderschöner Winter: Das sind die besten Leserfotos 

Wunderschöner Winter: Das sind die besten Leserfotos 

Unfall an Stauende: Lkw-Fahrer tödlich verletzt

Unfall an Stauende: Lkw-Fahrer tödlich verletzt

Bericht: Amri war nahezu wöchentlich Thema bei Behörden

Bericht: Amri war nahezu wöchentlich Thema bei Behörden

Florian Grillitsch: Sein Weg bei Werder

Florian Grillitsch: Sein Weg bei Werder

Meistgelesene Artikel

Sportler des Jahres: Die Renaissance des Handballs

Sportler des Jahres: Die Renaissance des Handballs

Kevin Funk lässt Adrenalin der Zuschauer hochschnellen

Kevin Funk lässt Adrenalin der Zuschauer hochschnellen

Uphusen: Yannis Becker schlüpft in Zehner-Rolle

Uphusen: Yannis Becker schlüpft in Zehner-Rolle

Zu viel Konkurrenz: Auch Murati verlässt den TBU

Zu viel Konkurrenz: Auch Murati verlässt den TBU

Kommentare