Holsten-Elf feiert nach 3:0 über Pennigbüttel ausgelassen Landesliga-Aufstieg

Endlich Meister: TSV Bassen im siebten Himmel

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Ausgelassene Feier nach Abpfiff: Hier begießt Fikret Karaca freudetrunken Spartenleiter Adrian Liegmann mit Schampus.

Bassen - Als endlich der Schlusspfiff ertönte, fiel allen Bassener Akteuren die große Last von den Schultern, die sie sich zu Saisonbeginn selbst mit dem ausgegebenen Ziel auf die Schultern gebürdet hatten: Landesliga-Aufstieg. Der wurde gestern endlich als neuer Meister der Fußball-Bezirksliga 3 durch ein mühevoll erarbeiteten 3:0 (0:0)-Erfolg daheim gegen den damit abgestiegenen SV Pennigbüttel eingetütet und dann bis in die „Puppen“ begossen.

Dass sich die Grün-Roten dabei zumindest in der ersten Halbzeit gegen einen wacker kämpfenden Gast nicht gerade mit Ruhm begossen – Schwamm drüber. „Es schien fast so, als hätten die Jungs Angst vor dem gehabt, was sie erreichen konnten. Gut, dass sie sich dann selbst in der Pause wachgerüttelt haben“, zog dann später Bassens Coach Marco Holsten trotz des großen Siegestaumels nüchtern Bilanz.

Immerhin wurde er ja mit einer blitzsauberen zweiten Halbzeit entschädigt, wie auch die zahlreichen treuen Fans. Goalgetter Florian Thiel im Nachfassen (62.), der gerade eingewechselte Patrik Wunderling (63.) nach feiner Thiel-Kopfballablage und schließlich Mark Moffat per Freistoß aus 16 Metern (83.) sorgten für ein versöhnliches Ende. „Ja, auch diesen Sieg mussten wir uns hart erarbeiten. Am Ende aber geht das Ergebnis in Ordnung“, gestand da Kapitän Fikret Karaca. Bereits fünf Minuten vor dem Abpfiff kam dann Jens Sander, Trainer des Gastes, auf Holsten zu: „Ich will der Erste sein, der gratuliert. Ihr habt den Titel absolut verdient!“

Was nach dem Abpfiff nicht fehlen durfte, waren die überall schon obligatorischen Meister-T-Shirts. Aufschrift: „Hier brennt gar nichts an: Landesliga wir kommen.“ Eigentlich hätte es genau genommen heißen müssen: Landesliga, wir sind wieder da. Denn schon Mitte der 90er Jahre hatten die Grün-Roten zu einem Höhenflug angesetzt, der bis in die Niedersachsenliga (heutige Oberliga) führte.

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