Handball-Bundesliga: Oytens A-Jugend nach Leverkusen / 25:30 in Oldenburg

Hoffnung auf Platz zwei lebt

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Am letzten Spieltag in ihrer Bundesliga-Gruppe gesetzt: Oytens Torhüterinnen Birte Hemmerich (links) und Anna Franke. Als dritte Kraft reist Lisa Schorn mit. ·

Oyten - Ein Erfolg mit mindestens fünf Toren Unterschied ist für die weibliche Handball-A-Jugend des TV Oyten zwingend erforderlich, um gegen die JSpG Halle/Magdeburg/Barleben den zweiten Platz in ihrer Bundesliga-Gruppe und somit den Traum vom Achtelfinale um die Deutsche Meisterschaft real werden zu lassen. Für die Mannschaft von Trainer Jürgen Prütt liegt das morgen um 17 Uhr beim sechsten Spieltag in Leverkusen im Bereich des Machbaren.

„Zumal wir bei der 23:27-Niederlage im Hinspiel schon fast aussichtslos mit 2:10 zurück lagen. Magdeburg dominierte sowohl im Angriff und der Defensive. Aber die letzten 40 Minuten haben wir noch mit vier Treffern gewonnen“, lebt Prütt noch den Traum vom Achtelfinale. „Wir nehmen mit, was geht und die Tagesform wird entscheiden. Doch wir würden auch den dritten Platz in unser Gruppe sportlich nehmen“, so Prütt, der weiß, dass der Achtelfinalgegner Buxtehuder SV heißen würde. Völlig locker kann dem Aufeinandertreffen mit dem verlustpunktfreien Bayer Leverkusen am Sonntag um 16 Uhr entgegengesehen werden. Diese Partie hat keinerlei Einfluss mehr auf den Einzug ins Achtelfinale.

In einem Nachholspiel der Oberliga unterlag Oyten am Mittwochabend beim heimstarken VfL Oldenburg 25:30. Die Gastgeberinnen konnten auf den vollen Kader zurückgreifen. Sie setzten in Merle Heidergott und Lisa Busse auch ein Duo mit Drittliga-Erfahrung ein. Die Prütt-Sieben kam nach einem 1:2-Rückstand besser ins Spiel und glich zum 6:6 aus. Bis zum 8:9 blieb es dann eng, ehe sich Oldenburg auf 16:9 absetzte. Anna-Lena Meyer konnte noch auf 10:16 zur Halbzeit verkürzen.

Die Entscheidung fiel dann in der ersten Hälfte des zweiten Durchgangs. Die Huntestädterinnen zogen auf 20:12 davon. Prütt, der im Hinblick aufs Bundesliga-Wochenende noch einiges ausprobierte, stellte fair fest, dass die Gastgeberinnen an diesem Tag das bessere Team waren. Sein Fazit nach sieben Spielen fällt positiv aus. Prütts Mannschaft hatte nur bei der ebenfalls als Titelanwärter geltenden HSG Heidmark Punkte abgegeben und behauptet weiter die Spitze. Bereits jetzt ist der Klassenerhalt gesichert.

Tore TVO: Nina Schnaars (6/3), Nele Siemers (4), Pia Franke (4), Franca Jacob (4), Gesine Flick (2), Anna-Lena Meyer (3), Julia Otten (1), Jessica Radziej (1). · bjl/bos

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