Rudern: Verdener Mädchen gewinnen Bundesentscheid / André Hoffmann holt den Vize-Titel

Hoffmann/Wiebe gelingt der Coup

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Da strahlen sie um die Wette: Charlotte Hoffmann (links) und Lea Wiebe vom Verdener Ruderverein gewannen überraschend den Bundesentscheid in Hamburg-Allermöhe.

Verden - Von Ulf von der EltzDieser Triumph machte selbst den Trainer fassungslos. „Ich konnte es erst überhaupt nicht glauben“, sprudelte es aus Ulrich Wiebe vom Verdener Ruderverein heraus. Seine Schützlinge Charlotte Hoffmann/Leah Wiebe schnappten sich beim Bundesentscheid in Hamburg-Allermöhe im Leichtgewichts-Doppelzweier überraschend den Titel bei den 12/13-jährigen Mädchen über 3000 Meter.

Und die beiden Jüngsten im Feld bekamen für diesen Coup eine besondere Belohnung – eine Einladung zu einem Förderlehrgang auf der Olympia-Strecke in München-Oberschleißheim. Ulrich Wiebe: „Die erhielten nur 30 von den 1000 Startern. Das Training mit Landes- und Bundestrainern ist natürlich ein Super-Ansporn für die Kinder.“

Die beiden Allerstädterinnen hatten sich das Rennen gegen die Zeit gut eingeteilt und zunächst ihre Abteilung gewonnen. „Je länger die Strecke ist, desto besser kommen sie zurecht“, freute sich der Coach. Zu seiner Überraschung wurde dann am Ende verkündet, dass sein Duo sogar die beste Zeit von allen hatte und sich somit Bundessieger nennen darf. „Wir kannten nur die Norddeutschen. Da wir nicht wussten, wie stark die anderen sind, hatten wir zunächst einen Platz unter den ersten Sechs angepeilt“, berichtet Wiebe.

Über 1000 Meter musste sich der Doppelzweier des VRV in einem Herzschlagfinale nur den Teams aus Witten (Nordrhein-Westfalen) und Worms (Baden-Württemberg) beugen – alle drei Boote kamen innerhalb einer Sekunde ins Ziel. Auch diese Bronzemedaille ist ein riesiger Erfolg.

Das herausragende Abschneiden der Verdener komplettierte André Hoffmann, der im Einer der 14-jährigen Jungs den Vizetitel auf der Langstrecke über 3000 Meter holte – nur zwei Sekunden hinter dem Sieger aus Worms. „Auch hier wären wir mit einem Platz unter den ersten sechs zufrieden gewesen“, verdeutlicht Ulrich Wiebe, dass diese Leistung ebenso hoch zu bewerten ist. Als Zugabe wurde Hoffmann über 1000 Meter Dritter.

Der Leichtgewichts-Doppelzweier der 14-Jährigen mit Jonas Wiebe und Tobias Bergmann, im vergangenen Jahr Landesmeister, kam in Hamburg aus Krankheitsgründen nicht so weit nach vorne wie erhofft. Sowohl über 3000 Meter als auch über 1000 Meter landete das VRV-Duo auf dem 16. Platz. „Die meisten Vereine waren nur mit einem Boot am Start. Dass wir mit insgesamt fünf Ruderern in drei Booten beim Bundesentscheid mitgemischt haben, ist schon ein herausragender Erfolg“, zeigte sich Trainer Wiebe überaus zufrieden mit der Bilanz.

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