Verdener Ruder-Talent hat ein großes Ziel

Hoffmann träumt von der WM in Tokio

Startet beim Baltic-Cup in Polen: Charlotte Hoffmann aus Verden, die von der WM in Tokio träumt.

Verden - Bereits im Kindesalter von zehn Jahren haben sich die ersten Erfolge bei Charlotte Hoffmann, kurz Charlie genannt, eingestellt.

Nach ihrem Eintritt in den Verdener Ruderverein hat sie an nationalen Wettbewerben teilgenommen und alles abgeräumt, was möglich war – mehrfache niedersächsische Landesmeistertitel, Bundesmeisterin im Doppelzweier, Vizemeisterin bei den Junioren im Doppelvierer und in diesem Jahr Bronzemedaillengewinnerin bei den deutschen Jugendmeisterschaften in München.

Längst ist man auch auf Verbandsebene auf das Talent aufmerksam geworden. Zunächst war Charlotte im Kader der niedersächsischen Eliteruderinnen aufgestiegen. Und jetzt ist sie aufgrund ihrer herausragenden Saisonleistungen vom deutschen Ruderverband für den Baltic-Cup in Kruszwica/Polen nominiert. Im Ländervergleichswettkampf der Ostseeanrainerstaaten, inklusive Norwegen und Weißrussland, messen sich die 16/17 jährigen Rudercracks auf internationaler Ebene im Dress der Nationalmannschaften.

Charlotte wird mit ihrer Partnerin Pia Lüsse vom Vegesacker Ruderverein im Zweier ohne Steuerfrau auf die 2000 Meter lange Rennstrecke gehen.

Für die 16-jährige Verdener Gymnasiastin ist damit das Tor für einen weiteren Karriereschritt im Juniorinnenrudern weit aufgestoßen worden und könnte ein Meilenstein für ihre sportliche Entwicklung werden. Im nächsten Jahr will die talentierte Allerstädterin noch einmal alle Kräfte mobilisieren, um sich in der Elite der deutschen U 19-Nationalmannschaft zu etablieren. 

Zwischen 2000 und 3000 Trainingskilometer im Jahr

Die Juniorenweltmeisterschaften im Rudern finden traditionell im vorolympischen Jahr eben genau an der Stätte der Olympischen Spiele statt. „WM in Tokio 2019, das wäre ein Traum und dafür bin ich bereit, mich im Training richtig zu quälen“, sagt Hoffmann. Zwischen 2000 bis 3000 Trainingskilometer im Jahr absolviert Charlie durchschnittlich, um ihre physische Fitness zu erhalten und zu verbessern. 

Für VRV-Trainer Ulrich Wiebe steht fest: „Charlotte hat das Zeug, ganz nach vorne zu fahren. Sie ist technisch sehr versiert und verfügt neben den körperlichen Voraussetzungen auch über die mentale Stärke. Cool und mit der notwendigen Portion Abgebrühtheit spult sie ihre 2000-Meter-Rennen ab.“ Wiebe ist überzeugt: „Charlotte ist das größte Nachwuchstalent im VRV der letzten zehn Jahre. Sie kann noch mehr erreichen, vorausgesetzt sie bleibt gesund und wird effektiv gefördert.“

Genau dieses Ziel verfolgt auch der Verein. Zur gezielten Förderung gehört auch das qualitativ beste Trainingsgerät. Für die Anschaffung eines neuen Bootes soll demnächst die Werbetrommel gerührt werden. Vereinsinterne und externe Sponsoren könnten so am Erfolg der jungen Sportlerin teilhaben.

Bereits an diesem Donnerstag reiste Charlie mit ihrem Trainer nach Berlin, von dort geht es geschlossen mit der Nationalmannschaft zum Baltic-Cup nach Polen.

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