Hitze macht allen Aktiven gestern in Verden stark zu schaffen / Kritik am Streckenverlauf

Der Stadtlauf der Leidensfähigen

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Der 27-jährige Berliner Volker Goineau lief erstmals in Verden und wurde in 32:48 Minuten überlegener Sieger der Männer.

Verden - Von Frank von Staden. Als auch der letzte von über 150 Leidensfähigen gestern Abend das Ziel am Lugenstein im Hauptrennen des 17. Verdener Stadtlaufs erreicht hatte, durften sich alle Teilnehmer eines gewiss sein: Sie waren Helden in einer wahren Hitzeschlacht!

Am schnellsten bewältige dabei bei den Frauen die Nienburgerin Nicole Krinke in 40:19 Minuten die auf 10 Kilometer verkürzte Strecke, bei den Männern dominierte der Berliner Volker Goineau in einer Zeit von 32:48 Minuten.

N. Krinke

Satte 31 Grad zeigte gestern Abend um 18 Uhr immer noch das Thermometer im Schatten an, als die ersten Läufer auf die Jedermannstrecke über 4,5 Kilometer geschickt wurden. Die dunklen Steine am Lugenstein hatten sich über den Tag so aufgeheizt, dass ein „Steak medium“ sicherlich nach nur wenige Minuten servierfertig gewesen wäre. „Wir scheinen solch ein Wetter gepachtet zu haben. Schon letztes Jahr war es sehr heiß. Dieses Mal aber vielleicht noch etwas heißer“, zog da auch Jürgen Tiehle vom Veranstalter nur den Hut vor den Aktiven. Im Vorfeld zählten er und Stadtlauf-Chef Helmut Behrmann satte 700 Meldungen für dieses immer größer werdende Event. Am Ende waren es trotz der brütenden Hitze sogar noch etwas mehr – die drei Staffelläufe eingerechnet. Eine absolute Top-Nennzahl.

Die Wagemutigen durften sich dann über die 4,5 als auch 10 Kilometer-Strecke (in den 16 Jahren zuvor waren es deren 11,62 Kilometer) über eine geänderte Streckenführung freuen. Erleichternd war gestern sicherlich die Verkürzung des ansonsten so gefürchteten Anstiegs am Burgberg. Noch hilfreicher allerdings waren die vielen Zuschauer und Anwohner der Verdener Innenstadt, die sich einiges einfallen ließen (Spritzpistolen, Schwämme, Rasensprenger etc.), um den „kochenden“ Läufern Abkühlung zu verschaffen.

In Abwesenheit der beiden souveränen Vorjahressieger Geronimo von Wartburg und dessen Lebensgefährtin Coline Ricard (beide wohnen in der Schweiz) meisterten die vier zu absolvierenden Runden im Hautplauf der für den ART Düsseldorf startene Goineau und die seit 15 Jahren in Verden startende Krinke am schnellsten. Über die 4,5 Kilometer siegten Jenny Häuseroth (19:34, LG Kreis Verden) und Bejamin Koc (15:37, SC Weyhe Triathlon). Zufrieden mit dem neuen Streckenverlauf war überraschend keiner der Top-Läufer. Krinke: „Der Wegfall des Aller-Stücks fehlt, die Strecke ist zu langsam. So ist sie fürchterlich. Der alte Verlauf war besser!“ Und Goineau fügte an: „Es war zu heiß für eine gute Zeit – aber die Strecke verprellt gute Läufer. Viel zu langsam. Eher eine Jedermannstrecke!“ Seine Bestzeit von 30:44 Minuten sagt alles. Alle Ergebnisse sind auf www.lgkv.de zu finden.

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