Hilde Zimmermann und Carmen Park-Och bewältigen die „12. Schwalbe Tour Transalp“

„Die Vorbereitung hat sich gelohnt“

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Trotz der großen Strapazen war die Tour für Carmen Park-Och und Hilde Zimmermann ein Erlebnis.

Verden - An Europas spektakulärstem Rad-Etappenrennen, der „12. Schwalbe Tour Transalp“ über sieben schwere Alpenetappen, war bei den Damen auch das Team Hilde Zimmermann (Verden) und Carmen Park-Och (Etelsen) dabei. Das Duo landete nach den insgesamt 823,79 Kilometern, 19267 Höhenmetern und 19 Alpenpässen einen respektablen 14. Platz.

Teilnehmer aus 23 Nationen waren in diesem Jahr dabei und begaben sich auf Hannibals Spuren über die Alpen. Unter anderem kamen sie aus Österreich, Schweiz, Italien, den Benelux-Staaten, Großbritannien, Dänemark, Schweden, Norwegen, Finnland sowie USA, Israel, Neuseeland und Kanada. Gestartet wurde in Zweier-Teams vom bayerischen Mittenwald aus. In sieben Tagesetappen führte die Route über den bekannten österreichischen Wintersportort Sölden bis in die nördlichste Provinz Italiens, nach Südtirol. Über Brixen und St. Vigil ging es ins Trentino in den neuen Etappenort Fiera di Primiero und weiter nach Crespano del Grappa (Provinz Treviso). Über Rovereto führte die Strecke anschließend ins Ziel nach Arco in der Nähe des Gardasees. Absolutes Highlight in diesem Jahr war die neue Strecke auf der vierten Etappe durch die Dolomiten von St. Vigil nach Fiera di Primiero. Fünf Pässe auf 154,74 Kilometern und mit 3490 Höhenmetern galt es hier zu bewältigen. Darunter der gefürchtete Furkelpass sowie der Passo di Cimabanche, Passo Giau, Forcella Aurine und der Passo Cereda.

„Die Eindrücke waren unbeschreiblich. Atemberaubende Landschaften, in Schnee gehüllte Berge und immer wieder wechselndes Wetter“, war Hilde Zimmermann trotz der sportlichen Strapazen restlos begeistert. Das Wetter zeigte allerdings auch Grenzen auf. Bereits beim Start der ersten Etappe übers Kühtai regnete es in Strömen. Insbesondere bei den Abfahrten erforderte dieses besondere Vorsicht und zehrte zusammen mit den kühlen Temperaturen an den Kräften. „Wir fuhren mit größter Vorsicht, triefend vor Nässe und mit klappernden Zähnen“, meinte Carmen Park-Och. Fantastisch waren am zweiten Tag die hohen Schneewälle am Timmelsjoch, wo noch am Morgen Schneeräumfahrzeuge unterwegs waren. Nach einer Auffahrt durch die Wolken kam auf der Passhöhe dann die Sonne durch und die Abfahrt sowie die Überquerung des Jaufenpasses erfolgten im Sonnenschein. Unglücklicherweise begann es auch am Morgen der Königsetappe am vierten Tag entgegen der Vorhersage zu regnen. Viele Fahrerinnen mussten daher das Rennen wegen Unterkühlung abbrechen und das Ziel im „Besenwagen“ erreichen. Doch danach waren die restlichen drei Etappen sonnig und warm. Trotz der körperlichen Anstrengung herrschte unter allen Teilnehmern eine gute Stimmung. Zum Ende des Rennens wurde das Team Zimmermann/Park-Och immer stärker und kämpfte sich noch vom 17. auf den 14. Platz vor. Insgesamt verbrachten Hilde Zimmermann und Carmen Park-Ochs an den sieben Tagen 45 Stunden im Sattel. Das Duo war sehr froh, am Zielort im italienischen Arco ohne Sturz und Blessuren angekommen zu sein. Der besondere Dank galt Henry Och, der die Tour mit dem Wohnmobil begleitet hatte und so eine äußerst wertvolle Unterstützung war. Es wurden intensive Eindrücke mit in das norddeutsche Flachland genommen. „Die intensive Vorbereitungszeit hat sich auf jeden Fall gelohnt“, stellten unisono Hilde Zimmermann und Carmen Park-Och fest.

jho

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