Ohne Heinken Elm mit 7:5 überrascht

Hesses Coup verleiht TTC Flügel

Leitete Hutbergens 7:5-Coup gegen den MTV Elm ein: Tobias Hesse. 
Archivfoto: Hägermann
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Leitete Hutbergens 7:5-Coup gegen den MTV Elm ein: Tobias Hesse. Archivfoto: Hägermann

Oyten – Siege für die beiden TT-Teams aus dem Kreis Verden in der Bezirksoberliga: Während das 12:0 des TV Oyten über den TV Gut Heil Spaden nur eine Pflicht war, kam das 7:5 des TTC Hutbergen gegen den MTV Elm richtig überraschend.

Oyten - Spaden 12:0. „Auch wenn der Sieg vielleicht um ein bis zwei Zähler zu hoch ausgefallen ist, werden es die Spadener in der Formation sehr schwer haben. Aber wir haben es auch gut gemacht, “ erklärte TVO-Sprecher Kai Emigholz. Während bei den Oytenern erneut Neuzugang Axel Oestmann fehlte, war bei den Gästen aus Bremerhaven André Rathjen nicht dabei. Stark spielte Oliver Helming, der sich gegen Nico Duden auch nicht von einem 1:2-Satzrückstand aus der Ruhe bringen ließ und die beiden Folgesätze klar gewann.

Franz König bei Oytens 12:0-Pflicht in Topform

Im Duell der Spitzenspieler düpierte er Spadens Henning Matuttis dann 11:5, 11:3, 11:6. Sein Pendant im oberen Paarkreuz Franz König stand ihm in nichts nach und hatte in keinem seiner Einzel Probleme. „Franz macht seine Sache momentan richtig klasse. Er ist für jeden Gegner unangenehm, da er immer wieder gute taktische Varianten in seinem Spiel hat,“ verteilt Emigholz ein Sonderlob für seine Nummer zwei. Probleme hatte schon eher Arne Fichtner, der gleich zweimal über die volle Distanz gehen musste. Doch in den entscheidenden Situationen konnte sich Fichtner einmal mehr auf sein scheinbar unendliches Aufschlagrepertoire verlassen. Da auch Thomas Gebbert, Frank Müller und Emigholz als Sieger die Platten verließen, stand ein nie gefährdetes 12:0 auf der großen Ergebnistafel.

„Nun müssen wir gegen Fredenbeck unbedingt nachlegen und diesen Sieg vergolden. Es herrscht eine große Ausgeglichenheit, das sollte ein Spiel auf absoluter Augenhöhe werden,“ blickt Emigholz auf das Match am Sonntag, 27. September (15 Uhr).

Hutbergen - Elm 7:5. Der Gastgeber musste Nico Heinken ersetzen. Tobias Metzing ersetzte ihn. Elm kam mit der bestmöglichen Aufstellung. Durch die Tatsache, dass Hutbergen ohne Nummer zwei antreten musste und durch die Überlegenheit der Elmer TTR-Werte, rechnete Frank Wulfes mit einer klaren Niederlage: „Bei der Begrüßung habe ich aus Spaß gesagt, dass es ein kleiner Vorteil für uns sein kann, dass wir letzte Woche schon einmal unter Corona-Bedingungen gespielt haben. Im Nachhinein war da wohl etwas dran.“

Die Partie begann direkt mit einem Paukenschlag: Tobias Hesse, der ins obere Paarkreuz rutschte, besiegte Dennis Pump, auf dem Papier bester Spieler der Liga, mit 3:1. „Nach meinen Niederlagen letzte Woche habe ich mich richtig gut gefühlt. Mit einem Sieg gegen Dennis habe ich natürlich nicht gerechnet“, freute sich Hesse. Am Nachbartisch roch es anfangs nach einer weiteren Überraschung, als Wulfes gegen den favorisierten Sascha Lieschewski den ersten Satz gewann. Etwas unglücklich ging der zweite Satz verloren, am Ende siegte der Elmer 3:1.

In der Mitte gewann Andreas Otto, der ebenfalls ein Paarkreuz hochrutschte, 3:0 gegen Stephen Augustin. Wie in fast allen Spielen war auch hier der Gast der Favorit. Niklas Kuhnt startete gegen Markus Hilken mit einem Satzgewinn, doch dabei bliebt es beim 1:3. Ersatzmann Metzing kniete sich richtig rein. Lediglich einen Satz gab er beim 3:1 gegen Mike Fahlke ab. Bendix Bonk machte gegen Andre Gerdes kurzen Prozess – 4:2 nach dem ersten Durchgang.

In den Duellen des oberen Paarkreuzes setzte sich nun die Spielstärke der Gäste durch. Sowohl Wulfes gegen Pump als auch Hesse gegen Lieschewski unterlagen 1:3. In der Mitte gewann Kuhnt gegen Augustin die ersten beiden Sätze hauchdünn in der Verlängerung. Nach kleiner Schwächephase im dritten Satz verwandelte Hutbergens Nummer drei den ersten Matchball zum 3:1. Otto musste die Überlegenheit von Hilken anerkennen – 0:3. Beim 5:5-Zwischenstand benötigte Bonk ein wenig Anlaufzeit gegen Fahlke. Ab Satz zwei war er jedoch hellwach und siegte 3:1. Das finale Einzel von Metzing gegen Gerdes war anfangs sehr ausgeglichen. Im weiteren Verlauf steigerte sich der Hutberger, sodass er den vierten Satz deutlich 11:1 für sich entschied. Mit diesem 3:1 machte er den 7:5-Triumph perfekt. Wulfes: „Damit hätten wir nie gerechnet. Wir freuen uns über den super Saisonstart. In einer Zwölfer-Staffel steht uns eine lange Saison bevor. Jeder Sieg hilft uns, den Klassenerhalt möglichst schnell einzutüten.“  bdr/vde

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