Viernheimer Springreiter dominiert in Verden 1. Quali der Youngster Tour

Herbert: Risiko lohnt sich

Zeigte in der 1. Qualifikation der Youngster Tour eine Topleistung und wurde Vierter: Markus Beerbaum.  J Fotos (2): Wächter

Verden - Von Jürgen Honebein. Der Viernheimer Routinier Bernd Herbert düpierte in der 1. Qualifikation der Youngster Tour auf seinem achtjährigen Holsteiner Lutz Löwenherz 60 Konkurrenten. Nachdem lange Zeit der Kanadier Christopher Surbey auf dem Schimmelwallach Chili Pepper SM schon wie der Sieger ausgesehen hatte, war Herbert aufseinem Wallach noch unglaubliche drei Sekunden schneller. Der Thedinghausener Markus Beerbaum (RV Aller-Weser) zeigte auf der Stute Contina R eine Topleistung und wurde Vierter.

Die 61 Reiterinnen und Reiter hatten einen Parcours von 420 Meter Länge mit 13 Sprüngen zu bewältigen. Parcourschef Hans-Werner Sattler hatte eine fairen Kurs gebaut, was gleich der zweite Reiter bewies, denn Christopher Surbey gelang auf dem siebenjährigen Schimmelwallach Chili Pepper SM ein strafpunktfreier Ritt in schnellen 63,36 Sekunden. An dieser Zeit bissen sich fast alle nachfolgenden Teilnehmer die Zähne aus. Erst Bernd Herbert riskierte auf seinem Wallach als 50. Starter alles und war tatsächlich mit 60,25 Sekunden noch über drei Sekunden schneller. Dritter in dieser spannenden und sehr gut besetzten Springprüfung mit Hindernissen bis zu einer Höhe von 1,35 m wurde die Schwedin Nicole Persson auf ihrer Stute Lintonia (0/63,86). Markus Beerbaum präsentierte sich von seiner besten Seite und belegte auf der achtjährigen Stute Contina R (0/63,93) Platz vier.

Eine starke Leistung bot der Varster Harm Lahde (RV Aller-Weser), der auf der siebenjährigen KWPN-Stute Oak Grove’s Lutece strafpunktfrei blieb und in 65,62 Sekunden lange Zeit auf Platz vier rangierte. Am Ende wurde es der siebte Rang.

Auch der Gewinner des Großen Preises von Aachen, Philipp Weishaupt (Riesenbeck), stellte sich in diesem Springen erstmals dem Verdener Publikum vor. Ihm unterlief auf dem Nachwuchspferd Queen of Lightness kein Fehler, doch musste er zwei Strafpunkte wegen Überschreitung der Höchstzeit hinnehmen. Die amerikanische Olympiateilnehmerin Lucy Davies war wenige Tage vor ihrer Abreise nach Rio de Janeiro ebenfalls am Start. Auch sie blieb ohne Springfehler, kassierte aber einen Strafpunkt wegen Überschreitung der Höchstzeit. Im geschlagenen Feld waren zudem solche Sattelkünstler wie Mario Stevens, Hartwig Rohde, Hans-Jörn Ottens, Christian Temme, Janne-Friederike Meyer, Hendrik Sosath, Tim Rieskamp-Goedeking, Patrick Stühlmeyer, Philip Rüping, Felix Haßmann, Andreas Kreuzer und die Lokalmatadoren Mynou Diederichsmeier, Oliver Ross, Hilmar Meyer und Alexa Stais.

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