Winter-Team kassiert 20:27-Pleite gegen Schlusslicht OKT

Herbe Enttäuschung für die TV Oyten Vampires

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Für Anna-Lena Meyer (links) und die TV Oyten Vampires wird die Luft immer dünner.

Oyten - Was für eine Enttäuschung! Im Kellerduell gegen das bis dato sieglose Schlusslicht HG Owschlag-Kropp-Tettenhusen setzte es für die Damen der TV Oyten Vampires eine völlig verdiente 20:27 (7:10)-Niederlage. Kein Wunder, dass Marc Winter im Anschluss erst gar nicht lange um den heißen Brei herumreden wollte. „Das hatten wir uns anders vorgestellt. Aber dafür hätten wir schon anders auftreten müssen. Denn das, was wir heute gezeigt haben, war lediglich Angsthasenhandball“, fand der Trainer des Handball-Drittligisten deutliche Worte.

Gleichwohl richtete Winter seine Kritik aber auch an die eigene Adresse. „Eventuell haben wir als Trainerteam die Mannschaft nicht richtig eingestellt. Vielleicht haben wir die Partie auch zu hochkristallisiert, sodass der Druck letztlich doch zu groß war“, verdeutlichte Oytens Trainer. Dabei war Winter mit den ersten 25 Minuten noch einigermaßen zufrieden. Denn dank einer guten Abwehrleistung und einer glänzend aufgelegten Romina Kahler im TVO-Tor hieß es zu diesem Zeitpunkt 6:6. 

Doch ausgerechnet in dieser Phase vergab Jana Kokot, die gegen die aufmerksame Gäste-Deckung einen schweren Stand hatte, einen Siebenmeter. Und auf der anderen Seite wusste die überragende OKT-Spielerin Imke Lübker-Seidel die sich bietenden Lücken in der TVO-Deckung zu nutzen – 6:8. Zwar verkürzte Emily Winkler noch auf 7:8, doch nach zwei weiteren Gegentreffern ging es mit einem 7:10 in die Kabinen.

Auch im zweiten Durchgang das gleiche Bild. Während die Vampires es in der Offensive am nötigen Tempo und der Durchschlagskraft vermissen ließen, kam das Schlusslicht immer wieder zu einfachen Toren und setzte sich vorentscheidend auf 20:14 (48.) ab. Daran konnte auch das erstmalige Mitwirken von Kim Pleß nichts ändern. „Es ist doch klar, dass da noch nicht alle Automatismen greifen. Und auch wir Trainer können in der kurzen Zeit keine Wunderdinge vollbringen“, erklärte Winter. Die drohende Niederlage vor Augen, klappte in der Folge auf Seiten der Vampires nicht mehr viel. Bezeichnend: Sogar in doppelter Überzahl (!) mussten die Gastgeberinnen einen Gegentreffer per Siebenmeter hinnehmen. Winter: „Gegen Ende war dann auch unsere Deckung nicht mehr so sicher. Aber das Spiel gilt es jetzt schnell abzuhaken. Nächste Woche in Frankfurt können wir befreit aufspielen, ehe wir dann sechs Wochen Zeit haben, um uns auf die harte Rückrunde vorzubereiten.“

TV Oyten Vampires: Kahler, Hassing - M. Meinke, Winkler (1), Johannesmann (3/1), Bormann-Rajes (5), Wolf (1), Peek, Pleß (2), Tauke, Otten, Jakob (1), Kokot (4/3), Schnaars, Meyer (1), N. Meinke (2).

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