TSV Bassen schläft im Nachbarschaftsderby beim TSV Ottersberg II fast ein – 2:2

Nur Hennings-Team im Blaumann

Hier kann Andre Geisler (am Ball) noch Mirko Lüders (l.) und Dennis Dede (r.) abhängen und Richtung Bassener Tor eilen, später musste er dann unfreiwillig das Feld verlassen, sah in der 79. Minute die Rote Karte. - Foto: von Staden

Ottersberg - Von Frank von Staden. Achtungserfolg für den TSV Ottersberg II in der Fußball-Bezirskliga: So knöpfte das Tabellenschlusslicht dem Ortsnachbarn TSV Bassen hochverdient beim 2:2 (1:0) einen Punkt ab und muss sich letztlich nur den Vorwurf gefallen lassen, nicht mehr aus einer spielerischen und vor allem kämpferischen Überlegenheit gemacht zu haben. Trotz einer sehr überschaubaren Leistung kletterten die Bassener in der Tabelle auf Platz fünf und bleiben so in 2016 weiter ungeschlagen.

„Das ist ja unser Problem schon fast über die gesamte Saison, dass wir uns einfach nicht für das belohnen, was wir auf dem Platz vortragen“, haderte da später Ottersbergs Trainer Stefan Hennings einzig und allein mit der Chancenverwertung seines Teams. Dem hatte Hennings wie zuvor angekündigt den Blaumann überstreifen und gehörig Steine klopfen lassen. Und das mit Ertrag. So kauften sie den Grün-Roten vor allem im ersten Abschnitt auf allen Ebenen den Schneid ab. Zweikampfverhalten null, Passgenauigkeit null, echte Torchancen null: Der TSV Bassen fand in den ersten 45 Minuten im Grunde gar nicht statt, befand sich überall, aber nicht auf dem Wümme-Sportplatz. Dennoch musste Keeper Tim Kettenburg nur einmal hinter sich greifen, nachdem die Gäste leichtfertig einen bereits eroberten Ball an Christian Hennings herschenkten und dieser den starken Roman Janot mustergültig bedienen durfte(43.). Überhaupt war es schon sehr luftig, wie die Bassener verteidigten. „Eine grottenschlechte Leistung“, motzte da später Bassens Trainer Marco Holsten. Und Ilja Friauf hätte gar noch das 2:0 nachlegen können, nein müssen, scheiterte aber freistehend an Kettenburg.

Nach dem Wechsel kamen die Gäste zwar etwas mehr aus der Hüfte, taten sich aber immer noch enorm schwer. In keiner Phase war da zu sehen, wer der vermeintliche Absteiger sein könnte. So fiel dann das 1:1 (57.) quasi auch aus dem Nichts, als Mark Moffat einen 25-Meter-Freistoß in die Maschen wuchtete. In der Folge entwickelte sich nun ein offenes Spiel mit einigen verbraucherfreundlichen Pässen in die Spitze, die aber beide Angriffsreihen nicht zu nutzen wussten. Dennoch kamen die Platzherren zur abermaligen Führung, wenn auch etwas glücklich. Wieder hatte die Bassener Deckung einen Auswärtstermin, erneut durfte Roman Janot nach Meyer-Vorarbeit und verunglücktem Schussversuch von Ögütucen danke sagen – 2:1 (68.).

Bitter dann das 2:2 (79.). Erst wertete der ansonsten starke Unparteiische Lucas Philipp (Scheeßel) eine Aktion von Keeper Sebastian Hamann als zweimaliges Ballaufnehmen und gab indirekten Freistoß, den Moffat aus fünf Metern aufs Tor drosch. 1. Herren-Leihgabe Andre Geisler bekam auf der Linie stehend das Leder an die Hand – es gab nicht nur Strafstoß sondern auch noch Rot für den Landesliga-Akteur. „Eine sehr unglückliche Entscheidung“, hielt sich dann Hennings Kritik in Grenzen.

IAA 2017: Darauf dürfen sich Auto-Fans freuen

IAA 2017: Darauf dürfen sich Auto-Fans freuen

Top 10: Die zehn verrücktesten Hotel-Geschichten

Top 10: Die zehn verrücktesten Hotel-Geschichten

90. Jubiläum der Freiwilligen Feuerwehr Heesen

90. Jubiläum der Freiwilligen Feuerwehr Heesen

Kulturfest des Waldorfkindergartens Scheeßel

Kulturfest des Waldorfkindergartens Scheeßel

Meistgelesene Artikel

TSV Etelsen unterliegt im Bezirkspokal-Finale in Gellersen mit 1:2

TSV Etelsen unterliegt im Bezirkspokal-Finale in Gellersen mit 1:2

Verdens Coach Sascha Lindhorst nach Abstieg aus der Landesliga gefasst

Verdens Coach Sascha Lindhorst nach Abstieg aus der Landesliga gefasst

TSV Ottersberg holt Finger und Wöltjen aus Etelsen

TSV Ottersberg holt Finger und Wöltjen aus Etelsen

Verden: Coach Lindhorst appelliert an Sportsgeist

Verden: Coach Lindhorst appelliert an Sportsgeist

Kommentare