TVO-Trainerin Merle Blumenthal dennoch zufrieden / Aufsteiger TSV Daverden zahlt mächtig Lehrgeld

Hemmerichs sechster Treffer reicht nicht zum Sieg – 28:28

Zufrieden mit dem Auftritt ihrer Mannschaft: TVO-Trainerin Merle Blumenthal.
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Zufrieden mit dem Auftritt ihrer Mannschaft: TVO-Trainerin Merle Blumenthal.

Oyten – Im Auftaktspiel der Handball-Landesklasse kamen die Damen des TV Oyten III beim 28:28 zu einem Teilerfolg beim VfL Stade II. Dagegen gab es für den TSV Daverden nichts zu holen. Der von Martin Eschkötter trainierte Aufsteiger kassierte bei der SVGO Bremen eine deutliche 18:33-Klatsche.

SVGO Bremen - TSV Daverden 33:18 (16:11). „Da haben wir mal ordentlich Lehrgeld bezahlt. Aber wer keine Leistung bringt, der kann auch keine Punkte erwarten“, redete Eschkötter Klartext. Dabei hatte es zu Beginn noch nicht nach einer derart deutlichen Niederlage ausgesehen. Denn nach einem Treffer von Maren Fromm führten die Gäste noch mit 8:7 (18.). Dann stellten die Gastgeberinnen ihre Deckung auf die defensive 6:0-Variante um. Und das sorgte bei Daverden für einige Probleme. Daran vermochte aus das 11:11 (26.) der siebenfachen Torschützin Tessa Zabel nichts zu ändern. Denn bis zur Pause gelang kein weiterer Treffer mehr – 11:16. Eschkötter: „Je länger das Spiel dauerte, desto schwerer wurde es für uns.“ In der Folge bekamen die Gäste eine kostenlose Lehrstunde in Sachen Tempohandball. Nach dem 19:15 (36.) sorgten die Gastgeberinnen mit einem 7:0-Lauf zum 26:15 (44.) für die Vorentscheidung. „Bei uns war im Angriff Funkstille. Daher haben wir auch in der Höhe völlig verdient verloren“, so Eschkötter.

VfL Stade II - TV Oyten III 28:28 (11:11). Mit dem Ergebnis konnte Merle Blumenthal sehr gut leben. „Das Unentschieden geht in Ordnung. Wenn wir die Qualität in unserem Spiel beibehalten können, freue ich mich noch mehr auf die Saison, als ohnehin schon.“ In einem sehr körperbetont geführten Spiele war Stade erst nach der 55. Minute so richtig drin in der Partie. Zu diesem Zeitpunkt führte der TVO nach einem Treffer von Bea Junge mit 27:25 (58.) und schien bereits auf die Siegerstraße eingebogen. Doch in den letzten fünf Minuten setzte es gleich drei Entscheidungen gegen das Blumenthal-Team. Dennoch legte die sechsfache Torschützin Maike Hemmerich noch das 28:27 vor, ehe ein Siebenmeter des VfL zum Ausgleich führte. Einen guten Einstand feierte die junge Jana Meyer, der sowohl das 4:4 (13.) als auch das 5:5 (16.) bei ihren vier Buden glückte. „Mein Team hat immer wieder Lösungen gefunden. Daher kann ich ein positives Fazit ziehen“, befand Merle Blumenthal.  bjl

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