Oyten 7:5 über Fredenbeck

Helming und Müller trumpfen auf

Starker Auftritt: Frank Müller punktete beim 7:5 des TV Oyten über Fredenbeck in beiden Einzeln.
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Starker Auftritt: Frank Müller punktete beim 7:5 des TV Oyten über Fredenbeck in beiden Einzeln.

Oyten/Hutbergen – Sieg und Niederlage für beiden Teams aus dem Kreis Verden in der TT-Bezirksoberliga: Während der TV Oyten ein 7:5 über den VfL Fredenbeck feierte, musste sich der TTC Hutbergen 5:7 bei der TuSG Ritterhude II geschlagen geben.

Oyten - Fredenbeck 7:5. Einen ganz hart erkämpften Erfolg feierte der TVO. Über die komplette Dauer war es ein Duell auf Augenhöhe. Eine starke Leistung zeigte Oliver Helming, der sowohl Carsten Springmann demontierte als auch Fredenbecks Spitzenspieler Maik Reusner in vier Sätzen vom Tisch schickte. Nicht seinen besten Tag hatte dagegen Franz König, der gegen Reusner chancenlos war und gegen Springmann knapp im fünften Satz unterlag. Im mittleren Paarkreuz gab es jeweils eine Punkteteilung. Arne Fichtner und Kai Emigholz unterlagen dem Blockspieler Martin Kück, dem selbst fast keine eigenen Fehler unterliefen. Besser machten es die Oytener dann gegen Markus Heß. Fichtner profitierte wieder von seinem Aufschlagsrepertoire, das Heß in die Verzweiflung trieb. Emigholz steigerte sich ab dem dritten Satz und siegte vor allem dank seiner „Rückhandpeitsche“.

Unten gab Neuzugang Axel Oestmann sein Debüt. Gegen Arne Schlösser reichte es zunächst nicht. Besser machte es am Nebentisch Frank Müller, der Ersatzmann Christian Ruprecht knapp in fünf Sätzen niederrang. „Das war genau mein Spiel,“ so Müller zufrieden. Beim 5:5 standen die letzten Einzel auf Messers Schneide. Bei Müller ging es erneut in den entscheidenden Satz. Beim Stand von 10:9 für den Oytener wehrte Schlösser auf spektakuläre Art den ersten Matchball ab. Gegen den zweiten war er dann aber machtlos. Am Nebentisch machte es Oestmann nicht minder spannend. Hier musste der fünfte Satz die Entscheidung bringen, Oestmann nutzte gleich seinen ersten Matchball zum viel umjubelten 11:9.

„Wir wären mit einem Remis hochzufrieden gewesen. So ist es natürlich extrem bitter, dass wir nach dem langen Match ohne Punkt nach Hause fahren,“ so der enttäuschte Fredenbecker Martin Kück. Anders natürlich die Gemütslage bei den Oytenern. „Überragend waren Frank und Oli, die uns diesen wichtigen Sieg beschert haben,“ lobte Mannschaftsführer Kai Emigholz die Teamkollegen Müller und Helming. Mit 4:2 Punkten liegt Oyten voll im Soll im Kampf um den Klassenerhalt. Am Koppelspieltag am Wochenende in Elm und Stade rechnet sich der TVO im Vorfeld nicht sonderlich viel aus.

Wulfes: „Dieser 5:7-Dämpfer war nicht unbedingt nötig“

Ritterhude II - Hutbergen 7:5. Der Gast musste auf Nico Heinken verzichten. Als Ersatz spielte Thomas Czisch. Hutbergen war von Anfang an hellwach. Tobias Hesse bezwang Marc Rosebrock 3:1 und zeigte erneut eine super Leistung. Frank Wulfes hatte wenig Mühe beim 3:0 gegen Holger Krückemeier. Im Anschluss riss komplett der Faden. Andreas Otto verlor unglücklich 2:3 gegen Frank Dohrmann. Es folgten deutliche 0:3-Pleiten von Niklas Kuhnt gegen Mark Uhlenhoff, von Thomas Czisch gegen Jörg Hoffmann und von Bendix Bonk gegen Rene Rogowski. Nun musste das obere Paarkreuz wieder versuchen, den TTC im Spiel zu halten. Wulfes hatte gegen Rosebrock nur im dritten und am Anfang des vierten Satzes ein wenig Mühe, am Ende siegte er souverän 3:1. Mit dem gleichen Ergebnis schicke Hesse seinen Gegner Krückemeier vom Tisch. Kuhnt sah lange wie der Sieger aus gegen Dohrmann. Am Ende wurde eine knappe 2:3-Pleite notiert. Und auch für Otto gegen Uhlenhoff war nichts zu holen – 1:3.

Die letzten beiden Partien sorgten noch mal für Spannung. Bonk zitterte sich zum 3:2 über Hoffmann. Czisch hatte den 6:6-Endstand schon auf der Kelle. 5:1 führte er gegen Rogowski im fünften Satz, bevor das Spiel noch kippte. Zu allem Übel gelang seinem Gegner bei 9:9 ein Kantenball und kurz danach der entscheidende Punkt zum 7:5-Triumph für Ritterhude. „Nach zwei glücklichen Siegen kam der erste Dämpfer. Diese Niederlage war nicht unbedingt nötig, aber ohne Nummer zwei ist es in der Liga immer schwierig“, so Wulfes.  bdr/vde

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