TSV Daverden bleibt ohne Punktverlust

Hellwinkel und Oetting glänzen beim 22:14

Morsums Marco Behrmann

Verden - In der Handball-Regionsoberliga der Frauen stehen nach zwei Spieltagen der TSV Daverden und die HSG Phoenix mit jeweils 4:0-Punkten an der Tabellenspitze. Die bisher ungeschlagene HSG Verden-Aller II verlor gegen den TSV Morsum II mit 19:24, während der TSV Intschede schnell in die Erfolgsspur zurückfand und gegen Vizemeister HSG Cluvenhagen/Langwedel mit 24:12 gewann.

TSV Daverden - TSV Schwarme 22:14 (8:7). Von Beginn an war Daverden das bessere Team. Allerdings machten sich die Gastgeberinnen das Leben selber schwer. Zwar stand die Abwehr, doch dafür blieben zu viele Chancen ungenutzt. Dennoch reichte es nach einem frühen 2:6 zur Pause noch für eine 8:7-Führung. In der zweiten Hälfte war es bis zum 12:12 ausgeglichen, ehe Daverden nach einem Zwischenspurt vorentscheidend auf 19:14 davonzog. Besonders zufrieden war Trainer Thomas Schlenker, der den Urlauber Karsten Voigt vertrat, mit seinen beiden jungen Spielerinnen Svenja Hellwinkel (9 Tore) und Vivien Oetting (7).

TSV Intschede - HSG Cluvenhagen/Langwedel 24:12 (7:6). In den ersten 30 Minuten hielt die HSG noch gut mit und lag nur knapp mit einem Tor (6:7) hinten. In der zweiten Halbzeit drehte das Team von Trainer Jens Behrens aber mächtig auf und zog zunächst von 10:9 bis auf 15:9 davon. Über ein 23:10 gab es schließlich noch einen hohen 24:12-Sieg, weil die Gäste in der letzten Viertelstunde völlig einbrachen. Stärkste Spielerinnen beim Sieger waren Marieke Witzschke mit acht und Cynthia Hasse mit sieben Treffern. Intschedes Jens Behrens war zufrieden: „In der zweiten Halbzeit haben wir so gespielt, wie ich mir das immer vorstelle.“

HSG Verden-Aller II - TSV Morsum II 19:24 (8:13). Der bisherige Spitzenreiter Verden-Aller verlor die Partie bereits in der Anfangsphase, als die Gäste einen 6:0-Lauf hatten. Danach fand die Mannschaft von Trainer Timo Lütje langsam in die Partie, so dass der Rückstand bis zur Halbzeit (8:13) zumindest nicht weiter anwuchs. Im zweiten Spielabschnitt geriet der Morsumer Erfolg aber nicht mehr in Gefahr. Die Mannschaft von Trainer Marco Behrmann kontrollierte stets die Partie und kam über ein 23:16 zu einem sicheren 24:19-Sieg. „Da war heute nach unserem schwachen Auftakt nichts zu holen. Morsum hat das routiniert runter gespielt“, urteilte Aller-Coach Timo Lütje, der künftig auch für die erste Mannschaft verantwortlich ist.

jho

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