Volleyball: Baden in Frankfurt siegreich

Heißes Herz und kühler Kopf – 3:0

Der Jubel war groß: Jan-Henrik Radeke gewann mit Baden 3:0 in Frankfurt und wurde zum MVP gewählt. 
Archivfoto: vst
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Der Jubel war groß: Jan-Henrik Radeke gewann mit Baden 3:0 in Frankfurt und wurde zum MVP gewählt. Archivfoto: vst

Baden – Die Hoffnungen haben sich erfüllt – die Niederlagenserie ist gestoppt: Volleyball-Zweitligist TV Baden setzte sich am Sonntagabend bei den Juniors Frankfurt mit 3:0 (25:21, 25:23, 25:20) durch. Das Team von Werner Kernebeck hat nun sieben Punkte auf dem Konto und damit im Kampf um den Klassenerhalt als Zehnter das Polster auf die letzten drei Ränge vergrößert.

Kein Wunder, dass sich der Trainer vollauf zufrieden mit dem Auftritt seiner zuletzt arg gebeutelten Truppe zeigte: „Natürlich sind in unserer Situation zunächst die reinen drei Zähler das Wichtigste. Aber es dürfte auch den nötigen Aufschwung geben, dass wir nicht etwa 3:2 oder 3:1 gewonnen haben, sondern klar mit 3:0.“

Dabei hatte er dem Team im Vorfeld schon angemerkt, dass es unter starkem Druck stand, dieses Match beim Schlusslicht unbedingt gewinnen zu müssen. Aber es hat sich davon nicht erschlagen lassen. Die Gäste steckten voller Adrenalin, behielten auch mit heißem Herzen stets kühlen Kopf.

Im zweiten Satz bei Gleichstand nicht runterziehen lassen

Besonders bedeutend war das im zweiten Satz, nachdem der erste klar 25:21 an den TVB gegangen war. Lange führte Kernebecks Team (16:11, 18:14), doch nach zwei, drei Fehlern hieß es plötzlich 21:21. Der Coach: „Wir haben uns nicht runterziehen lassen, die Fehler aus dem Kopf bekommen und an positive Dinge gedacht. So konnte die Mannschaft das Spiel vernünftig steuern.“ Konsequenz dieser mentalen Stärke war der Satzgewinn mit 25:23. Im dritten Durchgang wurde die Dominanz gegen die Internatsspieler wieder deutlicher und mit 25:20 der Triumph eingetütet.

Den Grundstein legten die Gäste mit einer starken Block- und Feldabwehr – von Jan-Henrik Radeke herausragend geleitet. Der Libero wurde dann auch zum MVP gewählt. „Wenn die Abwehr klappt, wird alles andere viel leichter. Dann hat der Zuspieler bessere Optionen und auch die Angreifer können einfacher die Punkte erzielen. Das beginnt alles schon mit der Abnahme“, analysierte Kernebeck.

Geringe Fehlerquote bei den Aufschlägen

Zweiter Pluspunkt war die relativ geringe Fehlerquote beim Aufschlag. Auch wenn es mal knapp zu werden drohte, haben die Kreisverdener immer den Schalter für den Turnaround gefunden.

Baden: Wanke, Radeke, Decker, Haats, Mallon, Seuberlich, Pfeffer, Gerken, Hagestedt, Tscherwinski, Bencsik, Sörensen (n.e.), Bischoff (n.e.), Markiefka (n.e.).  vde

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