Mit Steffen Fetzner als TT-Eurosport-Kommentator

Dennis Heinemann: Olympia-Traum wird wahr

Dennis Heinemann mit Kopfhörer sitzt an der TT-Platte.
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Dennis Heinemann wechselte von der Tischtennisplatte ans Mikro und kommentiert nun bei Olympia TT-Spiele.

Ein Olympia-Traum wird wahr: Dennis Heinemann, einst TT-Crack des TSV Blender, kommentiert bei den Spielen in Tokio an der Seite von Legende Steffen Fetzner die Spiele für den TV-Sender Eurosport. Sicher der bisherige Höhepunkt der journalistischen Karriere des 32-Jährigen.

Wulmstorf – Was für ein Werdegang für den ehemaligen Blenderaner Tischtennisspieler Dennis Heinemann, der einst seinen sicheren Job bei der Polizei an den Nagel hing, um sich voll seiner Passion als Sportmoderator zu widmen. Nun kann Heinemann sich einen absoluten Lebenstraum erfüllen – er wird als Hauptkommentator das olympische Tischtennisturnier in Tokio live für Eurosport begleiten.

„Als mir die Nachricht übermittelt wurde, dass das klappen wird, konnte ich das zunächst gar nicht glauben. Das muss man sich erst einmal so richtig auf der Zunge zergehen lassen“, strahlt Heinemann bis über beide Ohren. Er wird sich während der Spiele in München aufhalten und ist in der Nähe der Eurosportstudios im Hotel untergebracht. Von dort wird er mit der deutschen TT-Legende Steffen Fetzner (u.a. Silbermedaillengewinner bei den Olympischen Spielen 1992 in Barcelona) die jeweiligen Begegnungen kommentieren.

Vorfreude auf Größen wie Boris Becker und Fabian Hambüchen

„Alleine, weil ich Steffen Fetzner noch nie kennenlernen durfte, freue ich mich riesig über diese Aufgabe. Mit ihm werde ich während der Übertragungen einiges besprechen und mit Sicherheit kann er die eine andere interessante Anekdote preisgeben können“, reibt sich Heinemann schon jetzt vor Freude die Hände.

Übertragen werden die jeweiligen Sessions komplett live im Eurosport Player. Bei Bedarf wird dann auch ins Hauptprogramm von Eurosport geschaltet. „Wir bekommen dann einfach ein Signal aufs Ohr, dann geht es in eine sogenannte Red Zone und wir sind live im Fernsehen zu hören“, erklärt Heinemann. Dies wird voraussichtlich eher in der Endphase des Turniers passieren oder wenn ein deutscher Starter, eine deutsche Starterin ein gutes Ergebnis erzielt. Die größten Medaillenchancen werden Timo Boll (Weltranglistenzehnter), Dimitrij Ovtcharov (12.), Petrissa Solja (19.) und Ying Han (21.) eingeräumt.

„Ich bin sehr gespannt, das größte Sportereignis der Welt aus der Sicht eines großen deutschen Sportsenders erleben zu dürfen. Einige Experten aus anderen Sportarten werden da sicherlich auch zugegen sein“, freut sich Heinemann schon auf die persönlichen Begegnungen mit den ehemaligen Weltklassesportlern Boris Becker (Tennis), Fabian Hambüchen (Turnen) oder Pascal Hens (Handball), die in der Zeit ebenfalls in den Studios für den Sender arbeiten werden.

Für Dennis Heinemann folgt Heimspiel bei der DM in Bremen

Aktuell befindet sich der 32-Jährige mitten in der Vorbereitung auf das Turnier, studiert die Ergebnisse der teilnehmenden Spieler und übt die Aussprache ihrer Namen. Gerade durch den großen Anteil an asiatischen Sportlern eine Herkulesaufgabe. Dies nimmt zwar einiges an Zeit in Anspruch, womit er aber gar kein Problem hat: „Ich hab richtig Bock auf alles. Ich möchte soviel wie möglich aufsaugen und mich in diesem Bereich endgültig etablieren“, so Heinemann, der auch kein Problem damit hat, dass aufgrund der Zeitverschiebung zu Japan (sieben Stunden) einige Sessions sehr früh morgens stattfinden werden. Meistens finden die Spiele allerdings gegen Mittag oder frühen Nachmittag deutscher Zeit statt.

Für den Anschluss an das olympische Turnier hat Heinemann aber bereits den nächsten dicken Fisch an der Angel: „Ende August werde ich noch die Deutschen Meisterschaften kommentieren. Da habe ich dann einen Heimvorteil, denn die werden in der ÖVB-Arena in Bremen ausgetragen“, so der einstige Tischtennis-Crack. Wer mehr über Dennis Heinemann erfahren möchte, kann sich auf der Homepage www.dennis-heinemann.de informieren.

Von Björn Drinkmann

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