Zuschauer in Roth pushen Triathleten

Heimsoth trotzt den vielen Qualen

Brunsbrock - Nachdem sich Jörg Heimsoth vom TSV Brunsbrock ein Jahr lang gewissenhaft auf den Triathlon (3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren, 42,195 Kilometer Laufen) im fränkischen Roth vorbereitet hat, erntete der Ex-Fußballer der „Roten Teufel“ nun den verdienten Lohn. Unter dem frenetischen Beifall der restlos begeisterten Zuschauer überquerte Heimsoth erschöpft, aber hoch zufrieden, nach 10:39,55 Stunden die Ziellinie im proppevollen Stadion. In der Gesamtwertung belegte der Brunsbrocker den 781. Platz unter den 3 500 Teilnehmern.

Dabei wäre für Jörg Heimsoth sogar noch eine bessere Platzierung möglich gewesen. „Laut den Kampfrichtern bin ich auf der Radstrecke im Windschatten gefahren. Dafür habe ich eine Zeitstrafe von acht Minuten kassiert“, gab der Triathlet zu verstehen. Allerdings geriet das für ihn ohnehin eher zur Nebensache. „Meine Devise war, dass ich ankommen wollte. Und das habe ich ja geschafft“, freute sich Heimsoth über das Erreichte. Einen großen Anteil daran hatten für ihn die Zuschauer. „Unfassbar, was die veranstaltet haben. Gerade auf der Radstrecke haben die vielen Menschen uns den steilen Solarer Berg durch einen Tunnel in Hilpoltstein förmlich hoch geschrieen“, schüttelte der Ausdauerathlet in Anbetracht der nicht für möglich gehaltenen Begeisterungsfähigkeit nur den Kopf. Gleiches galt für den Einlauf ins Zielstadion. Heimsoth: „Da wurden wir förmlich auf einer Welle getragen.“

Der Wettkampf hatte für den Brunsbrocker um 6.30 Uhr mit dem Schwimmen im Main-Donau Kanal begonnen. Nach 1:08,25 Stunden stieg Heimsoth aus dem Wasser und nach weiteren 5:39 Minuten ging es auf die Radstrecke. Die hatte es durch diverse Anstiege ebenfalls in sich und verlangte den Teilnehmern alles ab. Insgesamt saß Heimsoth 5:38,33 Stunden auf dem Sattel und machte sich nach 4:27 Minuten auf zum Marathon. Der Lauf verlangte dem Brunsbrocker nicht zuletzt durch die hohen Temperaturen noch einmal alles ab, doch nach 3:42 Stunden erreichte er glücklich das Ziel. · kc

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