Clevere Göttinger bestrafen Uphuser Fehler 

Der Heimfluch hält an – 0:2

Dino Fazlic (rechts), hier im Duell mit Göttingens Torschützen Stephan Kaul, war zwar um Spielkontrolle bemüht, doch die zündenden Ideen hatte der Uphuser auch nicht.

Uphusen - Von Kai Caspers. Nein, einen großen Vorwurf wollte Benedetto Muzzicato seinen Spielern gar nicht machen. „Mit der Leistung bin ich im Grunde genommen ja zufrieden. Aber vermutlich hätten wir noch sechs Stunden spielen können – ein Tor hätten wir sicher nicht geschossen. Aber so ist der Fußball eben“, erklärte der Trainer des Oberligisten TB Uphusen nach der 0:2 (0:2)-Niederlage gegen SVG Göttingen.

Dennoch kam auch Muzzicato nicht umhin festzustellen, dass sich seine Mannschaft, die damit auch weiterhin auf den ersten Heimsieg wartet, die Niederlage erneut selbst zuzuschreiben hatte. „Natürlich hatten wir das Spiel in der Hand. Aber dafür können wir uns nichts kaufen, denn auch wenn Göttingen nur dreimal aufs Tor geschossen hat, gehen sie hier als Sieger vom Platz. Anstatt etwas für Ruhe zu sorgen, stecken wir nun wieder unten drin“, erklärte der TBU-Coach.

Unmittelbar vor dem Anpfiff hatte Göttingens Kapitän Florian Evers seine Teamkollegen noch auf die Partie eingeschworen und allen klar gemacht, dass er die Heimreise nicht ohne etwas Zählbares antreten wolle. Wer nach dieser Aussage offensive Gäste erwartet hatte, der wurde jedoch enttäuscht. Zwar ließen es auch die Uphuser im Spielaufbau an den nötigen Ideen vermissen, doch letztlich hatte der TBU die Partie im Griff. Das änderte sich jedoch in der 21. Minute, als Keeper Christian Meyer nach einem langen Ball auf der Linie kleben blieb und sich Göttingens Stephan Kaul bedankte – 0:1. „So etwas darf uns einfach nicht mehr passieren“, schüttelte Muzzicato den Kopf. Doch seine Mannschaft zeigte genau die richtige Reaktion und setzte sich in der Folge in der Hälfte der Gäste fest. Doch weder Burak Yigit (27.) aus spitzem Winkel, noch Mazan Moslehe (36.) aus kurzer Distanz mit einem Kopfball vermochten den starken Göttinger Keeper Omar Younes zu überwinden. Zwei Minuten vor der Pause dann die nächste kalte Dusche. Nachdem sich Dino Fazlic vor dem eigenen Strafraum einen Fehlpass geleistet hatte, wussten sich die Gastgeber nur noch mit einem Foul an der Strafraumkante zu helfen. Während die Uphuser Defensive jedoch mit einem direkten Freistoß rechnete, bediente SVG-Kapitän Florian Evers den völlig frei stehenden Lukas-Alva Kusch im Strafraum und der ließ Meyer aus kurzer Distanz keine Chance – 0:2 (43.).

Direkt nach dem Wechsel hätte die Partie dann noch einmal kippen können. Doch nach einer Ecke von Benjamin Ciosanski fand auch Fazlic seinen Meister im Göttinger Keeper. Und wenn der dann doch endlich mal geschlagen war, hatte er das nötige Quäntchen Glück auf seiner Seite. Nach einem Pass von Ciosanski war der eingewechselte Bekim Murati zur Stelle, traf aber nur die Latte (61.). Zehn Minuten später war es dann Ciosanski, der mit einem Freistoß am Pfosten scheiterte. „Und da waren noch andere Chancen, doch die Göttinger haben alles in die Schüsse geworfen, was sie haben“, so Muzzicato.

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