Riesen-Erfolg für Holtumerin / Im Einzel unter den letzten 32 / Hoßfeld früh raus

EM: Heike Wahlers mit Bronze im Doppel geehrt

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Bronze bei der EM: Heike Wahlers (TSV Holtum, vorne) und Angela Walter (RSV Braunschweig).

Holtum (Geest) - Vor zehn Jahren hatte das TT-Duo bei der Deutschen Meisterschaft triumphiert – jetzt setzten Heike Wahlers und Angela Walter noch einen drauf: Bei der Senioren-Europameisterschaft in Bremen holten die Holtumerin und die Braunschweigerin Bronze im Doppel der S 50.

„Das ist natürlich ein riesiger Erfolg, über den wir uns gerade zehn Jahre nach der DM so richtig freuen“, fasste die Holtumerin zusammen. In der Vorrunde belegte das Gespann mit Siegen über Rita Reunert/Helga Lüßen, Catharine Destin/Anne Heine (Belgien) und Saykovykaya Marina/Valerii Akulenko (Russland) Platz eins der Vierer-Gruppe – somit startete die Hauptrunde mit einem Freilos. In Runde zwei gab es gegen Mona Fridell/Annika Hellwell (Schweden) ebenso ein souveränes 3:1 wie in Runde drei gegen Jana Gillanyiova (Slowakei) und Klaudie Macalova (Tschechien).

Dann folgte das spektakulärste Duell: Gegen Swea Onno/Evi Ilves-Schalk aus Estland lagen Wahlers/Walter schon 0:2 hinten, drehten den Spieß aber noch um und triumphierten 11:9 im fünften Satz – somit waren der Einzug ins Halbfinale und die Bronzemedaille bereits sicher. Und es hätte noch mehr werden können: Gegen Jutta van Dieken, letztjährige Deutsche Einzelmeisterin, und Marion Klußmann aus Nordrhein-Westfalen führten die Niedersachsen 2:0, gaben den dritten Satz 8:11 ab und konnten im vierten ein 9:7 nicht über die Runden bringen – 11:13. „Danach waren wir von der Rolle, es lief nichts mehr. Unsere Gegnerinnen wurden natürlich richtig aufgebaut“, begründete Wahlers das abschließende 3:11.

Im Einzel startete Holtums Nummer eins mit Siegen über Barbara Wenig, Christine Aline (Frankreich) und einem hart erkämpften 3:2 (11:9 im fünften Satz) über Rina Sakora aus Norwegen. Als Gruppensiegerin gab es in der Hauptrunde zunächst ein Freilos, in Runde zwei bereitete Penholder-Spielerin Õun Elle aus Estland große Probleme. Wahlers: „Zum Glück hatte ich ihr Erstrunden-Match gesehen und konnte mich so 11:9 im fünften Satz behaupten.“ In der dritten Runde machte die Holtumerin ein 0:2 gegen Materialspielerin Heike Borchardt zum 2:2 wett, verlor aber den Faden, als die Berlinerin plötzlich angriff, und gab den Entscheidungssatz 5:11 ab. Ihre Bilanz: „Es waren alles Spiele auf hohem Niveau, ich bin mit dem Platz unter den besten 32 äußerst zufrieden.“ Abschließend ging der Dank an Teamkollegin Anja Meier, die aus beruflichen Gründen ihren Start absagen musste, dann aber an den entscheidenden Tagen als Betreuerin viel zum Erfolg beitrug.

Susanne Hoßfeld kämpfte sich in der S40 mit Siegen über Elena Chunikhina (Russland) und Claudia Wörner bei einer Niederlage gegen Christine Michael als Gruppenzweite in die Hauptrunde. Dort gab es gleich ein 0:3 gegen die Schwedin Marlene Notes. Nach dem Aus half Hoßfeld als Physiotherapeutin bei den kraftraubenden Spielen von Heike Wahlers. · vde

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