Lienener Felix Haßmann dominiert in der Youngster Tour

Haßmann und Rüping diesmal das Maß im Springparcours

Eine starken sechsten Platz belegte in der 2. Quali der Mittleren Tour Julia Schacht (Osnabrück) auf dem Wallach Falcon Crest. Sie reitet für das Quartier von Rene Tebbel. - Foto: Wächter

Verden - Von Jürgen Honebein. Der Lienener Springreiter Felix Haßmann präsentiert sich in Verden bisher in Topform. Nach seinem Sieg in der ersten Qualifikationsprüfung der Mittleren Tour auf SL Brazonado, gewann der 30-Jährige am Freitag auch in der zweiten Quali der Youngster Tour auf der siebenjährigen Hannoveraner Stute Cantara. Die zweite Quali der Mittleren Tour entschied dagegen der 32-jährige Mühlener Philip Rüping (RV Oldenburger Münsterland) auf dem zwölfjährigen Schockemöhle-Wallach Querido Du Tillard für sich.

Rüping war als 29. der insgesamt 67 Starter (0/64,25) in die Bahn gekommen und löste an der Spitze den starken Kanadier Christopher Surbey auf Cavarola (0/65,21) ab. Der Knoten ist auch geplatzt bei den Lokalmatadoren Hilmar Meyer und Mynou Diederichsmeier. Der Morsumer wurde auf dem 14-jährien Wallach Langer Jan (0/65,37) Dritter und Diederichsmeier (RV Aller-Weser) auf dem 15-jährigen Wallach Goldstar (0/66,31) Fünfte. Zwischen den beiden Lokalmatadoren platzierte sich der Belgier Jonas Vervoort auf der neunjährigen Mecklenburger Stute Chalypsa auf Rang vier. Weiterhin ohne einen einzigen Abwurf bleibt bisher beim Festival der Thedinghausener Markus Beerbaum. In der Mittleren Tour blieb er dieses Mal auf der neunjährigen Fuchsstute Tequila de Lile strafpunktfrei und belegte in 68,19 Sekunden den siebten Platz. Ohne Fehler blieben auch unter anderem Mario Stevens, Janne Friederike Meyer und Katrin Eckermann, doch reichten ihre Zeiten nicht für eine vordere Platzierung.

„Der Sandboden ist super. Ich war ja schon einige Jahre nicht mehr hier, aber die Bedingungen in Verden sind sehr gut“, ist Felix Hassmann begeistert. In der ersten Quali der Youngster Tour hatte am Donnerstag der Kanadier Christopher Surbey auf Chili Pepper SM lange Zeit wie der Sieger ausgesehen, bevor er noch vom Routinier Bernd Herbert (Viernheim) geschlagen wurde. Dieses Mal drehte Surbey (0/72,87) zwar den Spieß um, doch wiederum war mit Haßmann auf Cantara (0/71,65) ein Reiter schneller. Herbert musste sich auf Lutz Löwenherz (0/73,92) mit Platz vier begnügen, unterstrich aber seine Topform. Beide werden am Sonnabend im Finale der Youngster Tour eine gute Chance haben, ganz vorne dabei zu sein. Das gilt auch für Philip Rüping (RV Oldenburger Münsterland), der auch hier auf dem achtjährigen Hengst Cicero Bareliere Z (0/73,65) ganz vorne dabei war und Dritter wurde. Platz fünf belegte Florian Meyer zu Hartum (RV Oldenburger Münsterland), der früher im Kreis Verden zu Hause war und jetzt für Paul Schockemöhle reitet, auf Chacoon Blue (0/73,99).

Erste Finals im Springen entscheiden Mario Stevens und Felix Haßmann für sich

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