Harms und Schanthöfer fallen länger aus / Team-Manager Katz sucht intensiv nach Lösungen

Ein herber Schlag ins SG-Kontor

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… spekuliert Ole Harms auf eine baldige Rückkehr ins Team.

Achim/Baden - Es ist zwar erst ein Spieltag absolviert, doch schon jetzt raucht Cord Katz mächtig der Kopf. Verantwortlich dafür sind die Verletzungen von Ole Harms und Niclas Schanthöfer. „Das ist natürlich bitter. Denn bei unserem kleinen Kader können wir uns im Grunde genommen keine Ausfälle erlauben“, gab der Team-Manager des Handball-Drittligisten SG Achim/Baden zu verstehen.

Während Niclas Schanthöfer definitiv länger ausfällt…

Aktuell sucht Katz nach Lösungen für die bestehenden Probleme. Dabei will er sich nicht nur auf eigene Bordmittel beschränken. „Natürlich gucken wir zunächst in der Reserve und haben da auch schon Gespräche geführt. Möglich ist auch externe Hilfe vom Kooperationspartner HC Bremen“, so der Team-Manager und hat dabei mit Tilman Pröhl den groß gewachsenen Kreisläufer des A-Jugend-Bundesligisten im Blick. „Mit dem HC sind wir uns eigentlich einig. Aber auch dort gibt es am Kreis bereits personelle Probleme. Daher gilt es abzuwarten, ob wir das denn realisieren können.“ Die Verletzung von Neuzugang Ole Harms – sie entpuppte sich als dreifacher Bänderriss. Normalerweise zieht das eine Pause von bis zu sechs Wochen nach sich. Doch davon geht der bullige Kreisläufer in seinem Fall nicht aus. „Ich hoffe, dass ich mit der entsprechenden Behandlung in drei Wochen durch bin. Eventuell auch schon in zwei“, vertraut der SG-Neuzugang auf sein gutes „Heilfleisch“. Ausschließen wollte Harms jedoch einen Einsatz in der morgigen Partie gegen Mecklenburg-Schwerin. „Das kommt definitiv zu früh. Ich kann ganz schlecht zugucken. Daher ist das für mich auch alles andere als einfach. Dennoch werde ich die Mannschaft im Rahmen meiner Möglichkeiten nach Kräften unterstützen und hoffe auf den ersten Saisonsieg.“

Deutlich länger muss die SG indes auf Niclas Schanthöfer verzichten. „Ich habe mir in Berlin den fünften und sechsten Halswirbel gebrochen. Meine Bandscheibe hat zum Glück nichts abbekommen, denn sonst hätte ich operiert werden müssen“, klärte der Linksaußen gestern auf. Für die nächste Zeit muss „Schanti“ nun für vier Wochen eine Halskrause tragen und wurde zudem für acht Wochen mit einem Sportverbot belegt. „Das ist so ärgerlich. Da hatte ich mich nach meiner Schulterverletzung erst wieder zurückgekämpft und dann so etwas. Aber auch das kriege ich wieder hin“, gab er sich gestern kämpferisch.

kc

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