In Hannover mit Zawadi erst nach Zielfotoentscheid Zweiter

Patrick Gibson verpasst die Überraschung nur knapp

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In Hannover-Langenhagen nur knapp an der Überraschung vorbei: Patrick Gibson und Zawadi wurden erst nach Zielfotoentscheid Zweite.

Verden - Zum Saisonabschluss auf der Galopprennbahn in Hannover-Langenhagen gab es sehr gute Platzierungen für Trainerin Elfi Schnakenberg (Blender-Jerusalem) und Trainer Pavel Vovcenko (Achim-Bollen) sowie für Jockey Patrick Gibson. Beim zeitgleich stattfindenden Renntag in Mannheim durfte sich Trainer Oliver Schnakenberg über einen zweiten Platz freuen.

Ein ganz starkes Rennen lief in Hannover in einer Prüfung über 1750 Meter der dreijährige Wallach Glad Libero, der erst seit kurzer Zeit im Stall von Elfi Schnakenberg steht. Mit dem Zyprioten Ioannis Poullis im Sattel, sah der im Gestüt Auenquelle gezogene Glad Libero bereits wie der Sieger aus, musste sich aber auf den letzten 50 Metern noch der 22:10-Favoritin

Oliver Schnakenbergs Freude in Mannheim

Memel mit Andreas Helfenbein im Sattel knapp um einen „Hals“ geschlagen geben. In dieser Form sollte Glad Libero noch in diesem Jahr ein Rennen gewinnen. Hinter Polarstern mit Stephen Hellyn belegte die von Pavel Vovcenko trainierte Stute Wameera mit Eugen Frank im Sattel den vierten Platz und schnappte sich noch ein Platzgeld.

Besser lief es für Pavel Vovcenko in einem Rennen über 2000 Meter mit der in diesem Jahr schon siegreichen dreijährigen Stute Kristall Brise. Ebenfalls mit Eugen Frank im Sattel wurde Kristall Brise hinter der weiterhin ungeschlagenen dreijährigen Stute Quenby mit Eduardo Pedroza und Fidelberta mit Jack Mitchell Dritte. In einem Rennen für zweijährige Pferde über 1600 Meter hätte der Achimer Jockey Patrick Gibson mit der Stute Zawadi aus dem Stall von Vera Henkenjohann (Verl) beinahe für eine Riesenüberraschung gesorgt. Die 359:10-Außenseiterin lieferte sich mit dem 20:10-Favoriten Wild Approach mit Filip Minarek einen packenden Endkampf und musste sich erst nach Zielfotoentscheid um einen „Kopf“ geschlagen geben. Platz drei belegte Lopera mit Derbysiegreiter Andrasch Starke und Vierte wurde Kasalla mit Martin Seidl. Hier waren einige hocheingeschätzte Pferde am Start, die noch eine Nennung für das Derby 2016 besitzen.

In Mannheim schickte Trainer Oliver Schnakenberg (Jerusalem), der zurzeit seine Pferde im saarländischen Beckingen trainiert, die fünfjährige Stute „A Judith“ in einer Fliegerprüfung über 1400 Meter an den Start. Mit Deutschlands bester Rennreiterin Stefanie Hofer wurde A Judith hinter der überlegenen Tauranga mit Berit Weber Zweite und zeigte als Debütantin eine sehr gute Leistung.

Der nächste norddeutsche Renntag findet am Sonnabend in Magdeburg statt.

jho

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