Achim/Badens Cord Katz: „Gucken von Woche zu Woche“ / Verden-Aller stellt auch Training ein

Handballer einig: Kein Spielbetrieb am Wochenende

Cord Katz hat die Hoffung noch nicht aufgegeben.
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Cord Katz hat die Hoffung noch nicht aufgegeben.

Verden – Die Handballer im Landkreis Verden sind sich einig: An diesem Wochenende wird es erneut kein Punktspiel geben. Denn nachdem am vergangenen Wochenende bereits der TV Oyten und der TSV Daverden in Anbetracht der steigenden Infektionszahlen im Zuge der Corona-Pandemie dem Spielbetrieb vorerst eine Absage erteilt haben, zogen nun auch die SG Achim/Baden und die HSG Verden-Aller nach.

Doch während Cord Katz, Sportlicher Leiter der SG, auf regionaler Ebene den Vorgaben der Handball-Region Mitte Niedersachsen folgen will und den kompletten Spielbetrieb definitiv bis zum 22. November ruhen lässt, sieht es auf Verbandsebene etwas anders aus. „Der BHV lässt uns die Möglichkeit einer Spielverlegung ab einem Inzidenzwert von über 35. Daher haben wir uns in Anbetracht der aktuellen Zahlen und nach Rücksprache mit den beteiligten Mannschaften dazu entschlossen, dass wir die beiden Heimspiele der ersten und zweiten Herren verschieben“, erklärt Katz. „Wie es weiter geht – abwarten. Wir gucken von Woche zu Woche und entscheiden dann.“ Dass die Saison im Zuge der nachzuholenden Spiele schwierig werden dürfte, dessen ist sich Katz natürlich bewusst. Zumal das schon bei den Hallenzeiten, die begrenzt sind, losgeht. „Aber darum mache ich mir aktuell keinen Kopf. Da keiner weiß, wie lange die Situation noch anhält, muss ich jetzt auch nicht spekulieren. Ich hoffe einfach, dass wir irgendwann wieder spielen können. Und wenn es dann nur als Geisterspiel möglich ist – auch damit könnte ich leben.“

Eine deutliche konsequentere Linie fährt da die HSG Verden-Aller. Denn die Allerstädter haben mit sofortiger Wirkung den Trainings- und Spielbetrieb eingestellt, solange der Inzidenzwert höher als 50 ist. Sehr zur Freude von Sascha Kunze. „Das war eine wichtige und gute Entscheidung. Im Gegensatz zum HVN stellt sich der Verein damit der Verantwortung und gibt sie nicht weiter“, verdeutlicht der Trainer des Landesligisten. Sollte der Wert zwischen 35 und 50 liegen, können die jeweiligen Mannschaften individuell abstimmen, ob sie denn spielen wollen. Wobei Kunze klar zu verstehen gibt, „dass ich auch dann eher verzichten werde. Schließlich gehe ich nicht davon aus, dass vor Ende November wieder gespielt wird. Daher sollten auch wir unseren Beitrag leisten, dass die Werte wieder in vernünftige Bereiche gehen.“

Zwar betrachtet auch Kunze die derzeitige Situation als überaus ärgerlich „Doch aktuell wird sogar schon wieder über einen partiellen Lockdown in Deutschland diskutiert. Und der würde uns definitiv viel härter treffen. Daher kann ich auch nicht verstehen, warum die Saison in der Landesliga überhaupt begonnen wurde. Schließlich haben wir alle andere Verpflichtungen als den Amateurhandball.“  kc

Sascha Kunze begrüßt die Entscheidung des Vereins.

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