Handball-Regionsoberliga der Frauen: Cluvenhagen unterliegt 15:24 bei Mittelweser

Kein Vorwurf von Vast nach Pleite im Hit

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Trotz der deutlichen Niederlage hielt sich Svenja Vast mit Kritik sehr zurück.

Verden - Die HSG Mittelweser gewann in der Handball-Regionsoberliga der Frauen am 15. Spieltag das Spitzenspiel gegen die HSG Cluvenhagen/Langwedel mit 24:15 und besitzt jetzt beste Chancen auf den Aufstieg in die Landesklasse. Der TSV Intschede zog durch ein 31:27 gegen den TV Sottrum nach Minuspunkten mit Cluvenhagen gleich, bleibt aber Dritter.

HSG Mittelweser - HSG Cluvenhagen/Langwedel 24:15 (8:5). Viel zu hoch siegte Mittelweser in dem Spitzenspiel des Ersten gegen den Zweiten. Die Gäste hielten lange Zeit sehr gut mit. Erst die Verletzung von zwei Spielerinnen nach rund 40 Minuten brachte Cluvenhagen/Langwedel aus dem Rhythmus, so dass die Niederlage noch so deutlich ausfiel. „Ich kann meinem Team keinen Vorwurf machen. Alle haben gut gekämpft und bis auf die letzten 20 Minuten auch gut gespielt“, urteilte Gästetrainerin Svenja Vast. Cluvenhagen/Langwedel ging mit 3:0 in Führung und lag auch nach 20 Minuten mit 5:4 vorn. Einige Ballverluste im Angriff nutzte Mittelweser und lag dadurch zur Pause mit 8:5 vorn. Bis zum 11:14 (40.) war nach alles drin.

TSV Daverden - TSV Schwarme 20:13 (8:8). Nach einer nicht guten ersten Halbzeit steigerte sich der TSV Daverden nach dem Wechsel und gewann noch sicher beide Punkte. Thomas Schlenker vertrat auf der Daverdener Bank Urlauber Karsten Voigt. Schlenker vermisste in der ersten Halbzeit bei seinen Spielerinnen manchmal die Körpersprache, so dass es nur zu einem 8:8 reichte. Nach dem Wechsel zog Daverden das Tempo an und ging über ein 12:8 mit 17:10 in Führung. Damit war der Drops gelutscht. „In der zweiten Halbzeit haben wir das prima gemacht“, lobte Schlenker.

HSG Bruchhausen-Vilsen - TSV Bassen 22:25 (8:9). Der TSV Bassen war nur mit neun Spielerinnen angereist, von denen drei noch zur A-Jugend zählen. Daher war der Sieg auch für Trainer Uwe Dobrunz sehr erfreulich: „Wir haben das klasse gemacht und 60 Minuten unser Spiel durchgezogen“, lobte er. Bassen lag bis zur 50. Minute fast durchweg mit zwei bis drei Toren vorn. Dann zogen die Gäste auf 25:20 davon und gaben diesen Vorsprung nicht mehr aus der Hand. A Erfolgreichste Bassener Torschützin war Inken Kühsel mit zwölf Treffern.

HSG Phönix II - TB Uphusen 22:21 (9:11). Eine ärgerliche Niederlage gab es für den TB Uphusen in Syke. In einer ausgeglichenen Partie, in der es keiner Mannschaft gelang, mit mehr als zwei Toren in Führung zu gehen, scheiterten die Gäste an ihrer mangelhaften Chancenverwertung. „Unsere Abschlussschwäche war eklatant“, musste auch Uphusens langjähriger Trainer Peter Hatje feststellen. In der Tabelle fiel der TB Uphusen auf den zehnten Platz zurück, wodurch die Abstiegsgefahr wieder etwas größer geworden ist.

TSV Intschede - TV Sottrum 31:27 (16:15). „Es war ein gutes und umkämpftes Spiel, das wir erst in der Schlussphase für uns entschieden haben“, lautete das Fazit von Intschedes Coach Axel Blume. Der TV Sottrum erwies sich als der erwartet schwere Gegner und legte von Beginn an ein hohes Tempo vor. Intschede hatte zunächst Probleme, sich darauf einzustellen, so dass die ersten 30 Minuten ausgeglichen verliefen. Nach dem Wechsel hielten die Gäste weiter gut mit und die Partie bis zum 23:23 (47.) offen. Dann bekam der TSV Intschede Oberwasser und ging bis zur 52. Minute mit 29:26 in Führung. Der Vorsprung konnte in den letzten acht Minuten gehalten werden. Ein starkes Spiel absolvierte beim TSV Intschede Jana Wolters und das nicht nur wegen ihrer fünf Treffer.

jho

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