Handball-Regionsliga: Zehn Tore gegen Lütje-Team / Bassens Mühe

Luisa Hahn dreht groß auf – Intschede 38:22

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Zehn Tore erzielt: Luisa Hahn.

Verden - Eine Woche vor dem Gipfeltreffen in der Handball-Regionsliga der Frauen kamen sowohl Primus TSV Bassen als auch Verfolger TSV Morsum II zu Siegen. Bassen gewann knapp 19:18 gegen die HSG Mittelweser, während sich die Landesliga-Reserve klar 26:16 bei der TSG Seckenhausen-Fahrenhorst durchsetzte. Team der Stunde ist aber der TSV Intschede, der von Sieg zu Sieg eilt und bei der HSG Cluvenhagen/Langwedel II mit 38:22 gewann.

TSV Bassen - HSG Mittelweser 19:18 (10:9). Spannend machte es Tabellenführer Bassen, denn beinahe hätte die Sieben von Trainer Uwe Dobrunz in den letzten acht Minuten noch einen Vorsprung von fünf Toren verspielt. Nach einer ausgeglichenen ersten Hälfte lag der TSV in der 52. Minute über ein 13:10 (43.) mit 18:13 vorn. Leichtsinnige Abschlüsse führten dazu, dass die HSG Mittelweser durch vier Tore in Folge auf 17:18 verkürzte. „Gut, dass wir in den letzten beiden Minuten die Nerven behalten und den Vorsprung über die Zeit geschaukelt haben“, atmete Uwe Dobrunz auf.

TSG Seckenhausen-Fahrenhorst - TSV Morsum II 16:26 (7:14). Der Gast wurde seiner Favoritenrolle zwar gerecht, doch war Trainer Marco Behrmann gar nicht zufrieden: „Wir wollten uns eigentlich für das Spitzenspiel gegen Bassen einspielen und Sicherheit gewinnen, aber davon waren wir weit entfernt“, musste der Coach feststellen. Den Morsumerinnen unterliefen viel zu viele leichte Fehler, so dass der harmlose Tabellenletzte die Niederlage mit 16:26 in Grenzen halten konnte. „Wenn wir gegen Bassen auch nur die Spur einer Chance haben wollen, müssen wir uns ganz deutlich steigern“, steht für Behrmann außer Frage.

HSG Cluvenhagen/Langwedel II - TSV Intschede 22:38 (10:21). „Da war nichts zu machen. Intschede hat mit hohem Tempo gespielt und völlig verdient gewonnen“, musste nach dem Abpfiff Cluvenhagens Trainer Timo Lütje feststellen. Die Gäste gingen mit 5:0 in Führung und bauten den Vorsprung bis zum Halbzeitpfiff über ein 17:9 bis auf 21:10 aus. Nach dem Wechsel gab der TSV Intschede trotz der hohen Führung weiter Vollgas und kam so am Ende über ein 27:15 mit 38:22 zum höchsten Saisonsieg. „Bei uns lief heute alles rund“, freute sich Intschedes Coach Peter Bartniczak. Zehnfache Torschützin beim Sieger war Luisa Hahn. Beim Verlierer HSG Cluvenhagen/Langwedel II war Katrin Gerling acht Mal erfolgreich.

jho

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