Handball-Oberligist SG Achim/Baden verliert beim 22:24 Faden / Keeper die einzige Konstante / „Das ist Lehrgeld“

Auch Arne von Seelen verhindert Edewechts Jubelkreis nicht

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Fünffacher Torschütze – aber Dennis Summa verlor mit Achim 22:24 gegen Edewecht.

Kreis-Verden - Von Björn Lakemann. AchimKreis-Verden - Von Björn Lakemann. „Auswärtssieg, Auswärtssieg“, skandierten die Oberliga-Handballer des VfL Edewecht nach ihrem 24:22 (9:13) bei der SG Achim/Baden. Dagegen sanken die SG-Protagonisten vor gut 180 Zuschauern nach der dritten Heimniederlage gefrustet zu Boden. „Im zweiten Abschnitt hat bei uns komplett das Tempospiel gefehlt“, erkannte Rückraumschütze Marvin Pfeiffer, der auch einen schwarzen Tag erwischte. In das selbe Horn stieß sein Coach Steffen Aevermann, der bedient war: „Das ist Lehrgeld, was wir bezahlen. Nach der klaren Führung haben wir versäumt, den am Boden liegenden Gegner zu distanzieren.“

Und wirklich hatte die SG zwar mit 1:2 (4.) durch Renke Bitter im Hintertreffen gelegen, doch in der Folge ein wahres spielerisches Feuerwerk abgebrannt. Insbesondere die Rückraumakteure Steffen Fastenau und Dennis Summa glänzten und sorgten für ein 8:3 (12.). Edewechts Co-Trainer Jörg Bokelmann bremste den SG-Lauf. Und empfahl den Gästen, sich neu zu ordnen. Das gelang, obwohl SG-Linkshänder Jakob Winkelmann mit seiner einzigen Tagesbude gar auf 10:4 (17.) stellte. Nach drei Edewechter Treffern zog auch Aevermann in Minute 21 die grüne Reißleine „Wir machen zu einfache Fehler und haben doch keinen Grund, unsere Linie zu verlassen“, so der eindringlich flehende Coach, der in Keeper Arne von Seelen (14 Paraden) die einzige Konstante hatte.

Nach Wiederanpfiff der Unparteiischen Schöttker/Lichtenberg führte der Gastgeber beim 15:11 (35.) durch Kreisläufer Fabian Balke noch mit vier Treffern. In Minute 38 sah Pfeiffer die Rote Karte, die Schöttker nach Überprüfung reumütig zurücknahm. Die revidierte Fehlentscheidung schien die SG zusätzlich zu verunsichern. Die Gäste wurde selbstsicherer und ließen sich auch vom 20:17 (49.) durch Fastenau nicht vom Kurs abbringen. Der sichere Siebenmeter-Vollstrecker Thio Remmers glich zum 21:21 aus und sieben Minuten vor Ultimo gelang die erste Gäste-Führung – 21:22. Die Versuche auszugleichen misslangen sowohl Pfeiffer als auch Balke. So blieb den Gästen das finale Tor zum 22:24.

SG Achim/Baden: Von Seelen, Dybol; Podien (6/5), Schwittek, Kihsing, Summa (5), Meier, Fastenau (4), Pfeiffer (1), Pröhl, Winkelmann (1), Balke (5), Schmidt, Mühlbrandt.

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