Handball-Oberligist SG Achim/Baden unterliegt HSG Delmenhorst mit 23:25

„Wir haben gekniffen“

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Marvin Pfeiffer wusste, warum er mit der SG einen Niederlage hinnehmen musste: „Der Siegeswille hat gefehlt!“

Achim/Baden - Von Björn Lakemann. Nach der 23:25 (12:11)-Heimniederlage des Handball-Oberligisten SG Achim/Baden gegen die HSG Delmenhorst nahm Marvin Pfeiffer kein Blatt vor den Mund. „Wir haben es nicht geschafft, in der Abwehr den letzten Kontakt herzustellen. Außerdem haben die entscheidenden fünf Prozent Siegeswille gefehlt“, so der SG-Anführer unmittelbar nach Abpfiff der schwachen Partie.

Rumms, das war eine passende Situationsbeschreibung. Während die Gäste um die früheren Achimer Benjamin Janssens, Niklas Schanthöfer und Christopher Hartwig lautstark „Auswärtssieg, Auswärtssieg“ skandierten, hockte SG-Übungsleiter Steffen Aevermann geknickt auf der Bank. „Wir haben Anfang der zweiten Hälfte gekniffen. Ohne Selbstvertrauen den Faden verloren und fanden als Kollektiv einfach nicht mehr zusammen“, wusste der Trainer aus Rotenburg und sah eine Unmenge an Stockfehlern und überhasteten Würfen.

Ganz anders die Gefühlslage bei Gäste-Kanonier Benjamin Janssens bei seiner ersten Rückkehr an die alte Wirkungsstätte. „Das gab mir eine Zusatzmotivation. Wir siegten, weil wir ein klasse Deckung stellten und diszipliniert agierten.“ Das wusste auch sein spielender Trainer Andre Haake: „Zudem waren wir körperlich überlegen und haben unser Spiel nach zweimaliger Beobachtung zuvor gut auf die SG eingestellt.“

Das klappte bestens und das Fehlen von Rückraumschütze Steffen Fastenau und Florian Block-Osmers wirkte sich äußerst negativ aus. Kein Esprit und kaum leichte Treffer aus der zweiten Reihe. Dennis Summa war nicht fit und wurde erst eine Viertelstunde vor Ende eingetauscht, ohne aber Akzente setzen zu können.

Vor knapp 200 Zuschauern erwischte die SG einen schlechten Start und lag nach einem Treffer des zwölffachen Torschützen Jörn Janßen mit 1:4 (10.) im Hintertreffen. Jetzt berappelte sich das Aevermann-Team und Kreisläufer Fabian Balke gelang nach schönem Pfeiffer-Anspiel der ersten Ausgleich – 9:9 (26.). Drei Treffer von Jan Mühlbrandt ermöglichte sogar die Führung beim Wechsel – 12:11.

Für den nicht schlechten Arne von Seelen wechselte nun Mirco Thalmann erstmals nach Handverletzung ins Gehäuse. Und wurde von den Delmestädtern kalt erwischt. Nach neun Minuten lag die SG mit 13:17 hinten. In den verbleidenden 21 Minuten fand der Drittliga-Absteiger nicht mehr den Schlüssel, um die Partie zu drehen. Die erste Heimpleite war perfekt.

SG Achim/Baden: Thalmann, von Seelen – Mühlbrandt (7/1), Zschorlich, Kishing (n.e.), Podien (6/1), Summa, Pfeiffer (5/1), Schwittek (n.e.), Balke (2), Meier (1), Pröhl (1), Winkelmann (1).

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