Handball-Landesligist HSG Verden-Aller fertigt TSV Daverden 34:25 ab / Haase: „Immer hellwach“ / Panitz : „Was wir so verschießen . . .“

Albert, Schaffeld in Torlaune – und auf Keeper Biruski ist Verlass

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Verdens Halblinker Tim Härthe kann hier eines seiner drei Tore im Derby gegen Daverdens Schlussmann Sören Schmincke erzielen.

Kreis-Verden - Von Björn Lakemann. Verden Kreis-Verden - Von Björn Lakemann. Deutliches Ausrufezeichen des Handball-Landesligisten HSG Verden-Aller, die gegen einen schlappen TSV Daverden mit 34:25 (16:11) die Oberhand behielt. Nach Abpfiff eilte Gäste-Trainer Thomas Panitz sofort zum Allerstädter Übungsleiter Jens Haase und gratulierte fair. „Was wir vorne verschießen, machte den Unterschied. Das ist einfach der Wahnsinn! Zudem hat uns Torwart Miron Biruski den Zahn gezogen“, resümierte ein geknickter TSV-Übungsleiter. Dessen Trainerpendant Haase war gut drauf: „Wir waren von Beginn an hellwach und waren auch spielerisch besser.“

Diese Aussage manifestierte sich in den ersten Minuten, als Verden-Aller ein 8:1 (10.) vorlegte. In dieser Phase knüpfte der ehemalige Aufstiegsaspirant nahtlos an die jüngste Pleite in Bexhövede an. Die Deckung präsentierte sich löchrig, vorne häuften sich Passfehler sowie Fehlversuche.

So war es kein Wunder, dass das Haase-Team bis zum Wechsel einen komfortablen Vorteil transportierte. Der zehnfache Torschütze Tobias Albert stellte auf 16:10, bevor den Gästen durch einen Kempa-Treffer von Sebastian Heller nach Anspiel Patrick Tielitz der Pausenstand gelang.

Wer jetzt dachte, die HSG würde nachlassen oder die Daverdener aus dem Quark kommen, sah sich getäuscht. So sorgten Oliver Schaffeld, Tim Härthe und Albert bis zur 34. Minute mit dem 19:11 für klare Verhältnisse. Dabei brauchten die Allerstädter gar nicht an ihre Leistungsgrenze zu gehen. Wohl aber ihr Coach Jens Haase, der sehr oft als Wischer angefordert wurde. Zwischen den Pfosten wuchs Biruski immer mehr über sich hinaus. In einer Auszeit warnte Haase bei acht Treffern Vorsprung: „Es sind noch verdammte 13 Minuten. Nehmt euch vorne die Zeit.“ Und nach dem 28:19 (53.) war Daverden tatsächlich am Zug und verkürzte binnen drei Minuten auf 24:28. Schaffeld aber sorgte dann nach Fehlpaß von Simon Bodenstab für das 29:24 – das war‘s. Kurz vor Spielende klatschte Coach Haase sein Team auf der Bank ab und schlug nach dem Schlusspfiff mit dem spielenden Personal ein.

Tore HSG Verden-Aller: Schaffeld (10), Albert (10), Rott (3), Wolkow (3), T. Härthe (3), Häfker (2), Torge (2), B. Härthe (1).

Tore TSV Daverden: Heller (6), Bodenstab (4), Marin Wrede (3), Blumenthal (3), Wilkens (2), Zeidler (2), Marcel Wrede (2), Beinker (1), Tielitz (1), Wünsch (1).

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