Handball-Landesligist unterliegt in eigener Halle TuS Rotenburg / „Im Angriff verloren“

Schmincke in Galaform – aber Daverden 25:29

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Traf dreimal für den TSV Daverden ins Schwarze: Felix Fietze.

Kreis-Verden - Von Björn Lakemann. DaverdenKreis-Verden - Von Björn Lakemann. Nach einer formidablen ersten Halbzeit verlor Handball-Landesligist TSV Daverden noch mit 25:29 (17:14) gegen Verfolger TuS Rotenburg. „Wir haben die Partie eindeutig im Angriff abgegeben und die Bälle zu leicht hergeschenkt. Wir hatten zwar die Mittel zum Erfolg, aber haben die nicht genutzt“, haderte TSV-Coach Thomas Panitz, dessen Keeper Sören Schmincke mit seinen 19 Paraden noch die geringste Schuld an der Pleite traf. „Mit der offensiven Deckung der Gäste haben wir uns schwer getan. Die hat die leichten Fehler provoziert.“ TuS-Coach Steffen Aevermann war indes gut drauf: „Wir haben in zweiten Abschnitt weniger Fehler gemacht. Den Erfolg verdanken wir einer Deckungs-Steigerung.“

Vor gut 100 Zuschauern in der renovierten Langwedeler Halle zeigte das Panitz-Team im ersten Durchgang, dass es Handball spielen kann. Nach dem 8:8 (15.) sah Marin Wrede wegen Foul und Meckern eine doppelte Zeitstrafe. Doch Daverden machte aus der Unterzahl eine Tugend und lag durch den zehnfachen Torschützen Sebastian Heller und durch Daniel Beinker mit 10:8 vorne. Das nötigte Aevermann zur Auszeit. „Geht weiter auf die Nahtstellen“, ermunterte Panitz die Seinen. Die taten ihm den Gefallen und „Seppo“ Heller sorgte per Doppelschlag für die komfortable Halbzeitführung.

Während der Pause orakelte der verletzte Rotenburger Malte Fresen: „Ein Duell auf Augenhöhe. Doch die zweiteHälfte gewinnen wir. Fragt sich nur wie hoch.“ Die Gäste von der Wümme kamen nach dem Wechsel wirklich wie Phönix aus der Asche und legten, gestützt auf Keeper Alexander Meyer, einen 7:1-Lauf hin. Beim 18:21 (42.) deute viel auf einen Gäste-Coup hin. Doch Heller & Co., bei denen Michael Mischok, der von der TGS Pforzheim nach Daverden wechselte und sein Debüt gab, steckten nicht auf. Aber der Tempogegenstoßtreffer von Zeidler zum 25:26 (58.) war der letzte TSV-Treffer. Die Gäste indes luden noch dreimal nach. Fresen grinste: „Habe ich doch gesagt.“ TuS-Keeper Meyer war schon weiter: „Heute wird gefeiert.“

Tore TSV Daverden: Heller (10/4), Beinker (5/2), Fietze (3), Marin Wrede (3), Tielitz (1), Wünsch (1), Blumenthal (1), Zeidler (1).

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