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Landesligist SG Achim/Baden II gewinnt das nächste Derby

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Von: Kai Caspers

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Achim/Badens Ole Jacobsen beim Wurf
Erzielte drei Tore beim 34:21-Erfolg im Derby über die HSG Verden-Aller: Achim/Badens Ole Jacobsen. © Hägermann

Die SG Achim/Baden ist in der Handball-Landesliga weiter nicht zu stoppen. Im Derby gegen die HSG Verden-Aller feierte der Tabellenführer beim 34:21 den elften Sieg im elften Spiel.

Achim/Baden – Am Ende wurde es dann doch noch deutlich und die SG Achim/Baden II ihrer Favoritenrolle im Derby der Handball-Landesliga gegen die HSG Verden-Aller gerecht. Nach einer ausgeglichenen ersten Hälfte behauptete sich der von Thorben Schmidt-Bonheur Tabellenführer mit 34:21 (15:13) und ist damit auch nach dem elften Spieltag noch immer ohne Punktverlust.

Gutes Debüt von SG-Neuzugang Frederik Katzenstein

„In der ersten Hälfte haben wir uns gut verkauft und die SG zumindest etwas geärgert. Hinten raus haben uns dann die Kräfte verlassen und es ist dann doch noch deutlich geworden“, war HSG-Trainer Oliver Schaffeld jedoch keinesfalls unzufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft. Die Verdener hatten zunächst den besseren Start erwischt und legten ein 6:5 (12.) durch Kevin Bröcker vor. „Gerade zu Beginn haben wir einfach zu viel verworfen“, haderte Schmidt-Bonheur mit der Chancenverwertung. Doch nachdem Ole Jacobsen zum 6:6 ausgeglichen hatte, setzten sich die Gastgeber durch einen 4:0-Lauf auf 10:6 (16.) ab. Dennoch war zur Pause beim 15:13 noch alles offen. Das änderte sich jedoch direkt nach dem Wechsel. Die SG-Reserve drückte nun ordentlich aufs Tempo und sorgte mit dem 22:14 (39.) frühzeitig für die Vorentscheidung. Großen Anteil daran hatte Neuzugang Frederik Katzenstein. „Frederik kommt aus Hamburg und studiert in Bremen. Seit Oktober trainiert er bei uns mit und hat einige gute Paraden gezeigt. Das Debüt ist auf jeden Fall gelungen“, lobte Schmidt-Bonheur den Torhüter. Allerdings profitierte Katzenstein dabei auch von seinen Vorderleuten, denn die SG-Deckung erwies sich fortan als extrem sattelfest und erlaubte den Verdenern kaum noch einfache Würfe. Schaffeld: „Trotzdem war es für mich etwas zu deutlich.“

Tore SG Achim/Baden II: Fastenau (8), Wilkens (6), Schlebusch (5/2), Meier-Leffers (4/2), Stoick (3), Jacobsen (3), Rosilius (2), Golke (1), Kahl (1), Seliger (1).

Tore Verden-Aller: Bröcker (8/2), Jäger (6), Wolkow (3), Wischmann (1), Genee (1), Laake (1), Röpe (1).  kc

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