Handball-Landesligist Morsum patzt gegen Sulingen / „Nach dem 22:22 dumme Sachen gemacht“

24:30 – Rapillus die einzige Leuchte

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Morsums Niklas Schröder (am Ball) blieb bei der 24:30-Niederlage gegen Sulingen ohne Torerfolg.

Morsum - Von Björn Lakemann. Für Handball-Landesligist TSV Morsum wir die Lage im Kampf um den Klassenerhalt immer prekärer. Im Kellerduell unterlag das Team von Trainer Gerd Anton dem keinesfalls besseren TuS Sulingen mit 24:30 (12:15) und rutschte damit auf den drittletzten Tabellenplatz ab.

„Nach der starken Aufholjagd zum 22:22 haben wir einige dumme Sachen gemacht. Daher müssen wir uns nach der Niederlage den Schuh selbst anziehen“, haderte Morsums Trainer Gerd Anton, der zuvor während der 60 nervenaufreibenden Minuten oft der Verzweiflung ganz nah gewesen ist. Ganz anders die Gefühlslage von Sulingens Coach Hartmut Engelke: „In den entscheidenden Phasen waren wir im im Abschluss einfach sicherer.“

Noch vor dem Anpfiff hatte Gerd Anton vom allerwichtigsten Saisonspiel gesprochen. Und seine Jungs schienen ihm genau zugehört zu haben. Die Abwehr stand und Michele Zysk machte als vorgezogener Spieler einen richtig guten Job. Doch nach dem 6:3 (11.) durch Jannis Elfers riss der Faden. Zuvor hatte Sulingens Engelke durch Meckern gegen die schwachen Unparteiischen Reinke/Korsch (TV Langen) noch eine Zeitstrafe gezogen. Das schien die Schuhstädter zu puschen. Mit sechs Treffern am Stück sorgten sie, in neun torlosen Morsumer Minuten, für ein 9:6 (20.). Erst Tjark Meyer weckte sein Team aus dem Tiefschlaf. Nach dem Wechsel bogen Engelkes Mannen bis zum 20:16 (40.) schon auf die Siegestraße ein. Doch Antons Ansage in der Deckung tief zu stehen, läutete die Aufholjagd der Gastgeber ein. Als Elfers vier Siebenmeter in Serie zum 22:22 (51.) verwandelte, träumten Anton & Co. vom siebten Saison-Heimsieg. Vor allem, weil Keeper Jens Rapillus (14/3 Paraden) sich als Meister seines Fachs erwies und seinen dritten Strafwurf abwehrte. Aber nach zwei leichtfertigen Ballverlusten stand ein 22:24 im Spielprotokoll. Morsums Trainer reagierte. „Da ist noch nichts verloren. Wir müssen uns nur alle aufraffen“, so Antons flammender Appell. Doch Zysks Bude zum 23:24 blieb der letzte Widerstand. Tjark Meyer sah nach drei Zeitstrafen Rot (54.) und spätestens beim 27:23 (57.) konnten die Gäste an ihren Siegertanz denken. „Wir haben mal wieder gegen eine nicht bessere Mannschaft verloren, weil wir zu unclever und unkonzentriert auftraten“, befand Rapillus.

Tore TSV Morsum: Elfers (8/4), Zysk (7/2), O. Fastenau (4), J. Meyer (2), T. Meyer (2), Nienstädt (1).

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