Handball-Landesligist Achim/Baden II hält Sottrum in Schach / Krone weiß: „Am Ende muss man stark sein“

Blut bringt Marc Schwittek in Wallung beim 24:21-Erfolg

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Achim/Badens Tim Borm (am Ball) blieb im Derby dieses Mal torlos.

Kreis-Verden - Von Björn Lakemann. AchimKreis-Verden - Von Björn Lakemann. Quasi auf den letzten Drücker sicherte sich Handball-Landesligist SG Achim/Baden II im Verfolgerduell gegen den TV Sottrum den letztlich verdienten 24:21-Heimerfolg. Matchwinner waren Kreisläufer Arne Zschorlich und Mittelmann Marc Schwittek, die in einer perfekten Symbiose beide Treffer zum vorentscheidenden 23:21 für das Team von Karsten Krone beisteuerten. „Wie ich schon im Vorfeld gesagt habe, muss man am Ende stark sein“, so ein zufriedener Coach, der überdies die sehr präsenten Vincent Honemann und Keeper Martin Dybol lobte. Sein Gegenüber Norbert Kühnlein war verdrossen: „Drei dumme Fehler am Ende haben uns nach 55 starken Minuten den Auswärtssieg gekostet.“

Dabei hatte der Gast von der Wieste den Eingang ins Spiel glatt verpasst. Die SG-Reserve führte mit 5:3 (9.) durch Zschorlich. Doch Krones Anweisung „spielt Banane“ sorgte für eine ungeahnte Krümmung des Spielverlaufs. Nach einem 0:5-Lauf hieß es binnen sieben Minuten 5:8 auch dank eines immer besser werdenden Gäste-Keepers Max Schlusnus. „Da haben wir sehr gut füreinander gearbeitet“, freute sich der dreifache Sottrumer Torschütze Eric Kruse in der Pause, in der die Gäste noch eine knappe 12:11-Führung transportierten.

Nach Wiederanpfiff eine Schrecksekunde für die SG, als Marc Schwittek nach heftigen Check von Kilian Arlt in der 41. Minute blutüberströmt vom Feld musste. Da führten die Sottrumer noch 15:14, doch das Krone-Team schien durch den Schwittek-Schock die Lethargie abgelegt zu haben. Nach einem 6:2-Lauf schaffte der spät ins Spiel findende Gastgeber in Minute 49 mit dem 20:17 die vermeintliche vorentscheidung. Doch Sottrum ließ sich nicht abschütteln (21:21, 55.). Die Auszeit des Heimteams brachte die Entscheidung. Der Schachzug, Schwittek nach Stillung der Blutung erneut ins Rennen zu schicken und zur Attacke zu blasen, erwies sich als goldrichtig. Zwei traumhafte Anspiele – eiskalte Verwertung von Zschorlich – und der Drops war gelutscht. Honemann sorgte mit der letzten Tagesbude für die endgültige Entscheidung – 24:21 (59.). „Wir haben ein gutes Spiel mit zwei Punkten belohnt“, freute sich Krone über den Sieg im Derby.

Tore SG Achim/Baden II: Honemann (7), Zschorlich (5/1), Albers (3), Jacobsen (3), Schacht (3/1), Schwittek (2), Stoick (1), Schmidt (1).

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