Handball-Landesliga: Verden-Allers Keeper trifft auf Ex-Club Daverden / Morsumer Sorgen

Lutz Evers: „Das ist schon etwas Besonderes“

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Fordert Siege: Thomas Panitz.

Daverden - Nach fünf Spieltagen in der Handball-Landesliga stehen Absteiger TSV Daverden und die HSG Verden-Aller punktgleich da. Nun erwartet der Absteiger die Allerstädter zum Lokalderby, während der TSV Morsum einer extremen Personalnot trotzen und in Sulingen punkten will.

TSV Daverden - HSG Verden-Aller (Sa., 18 Uhr). Für den 40-jährigen Gäste-Torwart Lutz Evers kommt es morgen zu einigen Wiedersehen. „Schließlich habe ich mit Daniel Beinker, Ruben Zeidler, Benjamin Fleischer sowie Stefan Willus in Daverden zusammengespielt. Das ist schon etwas Besonderes“, so Evers, der für Miron Biruski (privat verhindert) in den Kader rutscht. Allerdings hat Evers im Saisonverlauf erst bei einem Siebenmeter auf der Platte gestanden. Außer Biruski fehlt noch der „fliegende Holländer“ Lukas Konradt (Studium). „Naja, Daverden kann personell variieren, obwohl das für uns natürlich eine schöne Herausforderung ist“, freut sich Gäste-Übungsleiter Jens Haase auf das Derby, in dem ein Sieg wirklich keine Pflicht ist. „Unseren Saisonstart mit 6:4 Punkten sehe ich als nicht so schlecht an, da wir schon viele Teams von oben hatten“, weiß Daverdens Coach Thomas Panitz die Lage realistisch einzuschätzen. Von daher wäre ein Heimsieg jetzt absolute Pflicht, um den sehnlichen Aufstiegswunsch am Leben zu erhalten. So seien bis Weihnachten nur noch Siege fällig, hofft „Panne“ auf etliche doppelte Punktgewinne. Bei den Gästen sieht er durchaus Qualität im Kader, so hätte Rückraumschütze Oliver Schaffeld schon mal ganz oben auf Daverdens Wunschliste gestanden.

TuS Sulingen - TSV Morsum (Sa., 19 Uhr). Erneute personelle Schwächung für Morsum: Haupttorschütze Jannis Elfers hat jetzt seine Zusage für das Auslandssemester in Irland bekommen. Allerdings erst zu Weihnachten, bis dahin will der Linkshänder mit seiner Mannschaft möglichst viele Punkte gegen den Abstieg einheimsen. Es fehlen in Sulingen Steffen Fastenau (Dienst beim Werder-Spiel) sowie der privat verhinderte Michele Zysk. „Ein riesiges Leistungsloch auf der linken Angriffsseite“, stellt Trainer Ingo Ehlers verdrossen fest. Jetzt gelte es für Jeldrick Buhrdorf die gute Leistung aus der letzten Partie erneut zu bringen und auch Rückraummann Niklas Schröder soll den nächsten Schritt machen. „Wenn wir unser Spiel aufziehen, haben wir auch eine Chance“, erwartet Ehlers einen heißen Tanz beim daheim sieglosen TuS.

bjl

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