Handball-Kreisoberliga: Lockeres 38:16 über Buntentor / Achims arger Absturz – 18:30 / Cluvenhagen im Derby ohne Probleme 23:13

Merle Lühmann führt TSV Kirchlinteln zurück auf den Platz an der Sonne

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Gestoppt: Daverdens Miriam Horning (am Ball) konnte sich in dieser Szene gegen Janin Gülke (links) nicht durchsetzen. Das Derby gewann Cluvenhagen/Langwedel 23:13.

Kirchlinteln - Wieder auf dem Platz an der Sonne rangiert Handball-Kreisoberligist TSV Kirchlinteln nach dem lockeren 38:16 gegen die SG Buntentor/Neustadt. Das Team von Sven Aschmies profitierte allerdings von der blamablen 18:30-Pleite des abgestürzten Spitzenreiters SG Achim/Baden bei der SG Bremen-Ost. Im Kreisderby behielt die HSG Cluvenhagen/Langwedel beim punktlosen Schlusslicht TSV Daverden souverän 23:13 die Oberhand. Einen Achtungserfolg landete der TB Uphusen beim 18:18 gegen den TV Sottrum.

TSV Kirchlinteln - SG Buntentor 38:16 (18:10). Allein die beiden Haupttorschützen des Siegers markierten mehr Treffer als die Gäste. „Insbesondere Merle Lühmann spielte auf einem konstant hohen Niveau“, zollte Übungsleiter Sven Aschmies der Kreisläuferin die verdiente Anerkennung. Mit einem beeindruckenden Handball setzte sich der TSV nach dem 4:4 (9.) ab. Aschmies: „Ab Minute zehn haben wir mit Merle als Spitze den Gästen den Zahn gezogen.“ So war bei Halbzeit der Drops schon gelutscht. Doch der neue Primus ließ nicht nach und thront ist nach Abschluss der Hinrunde.

SG Bremen-Ost - SG Achim/Baden 30:18 (13:10). Am Tag nach dem Spiel fuhr das Trainerduo Anja Dumke/Dunja Röttjer erstmal in den Skiurlaub. „Ein kollektiver Ausfall des gesamten Teams. Wir haben einfach die gebotenen Chancen nicht genutzt“, befand Dumke während der Zugfahrt in den Skiurlaub. Dabei verlief schon der Auftakt alles andere als gut. Aber nach dem 7:12 (22.) zeigte der Gast sein Kämpferherz und verkürzte. Doch der Start in den zweiten Abschnitt misslang völlig, obwohl in Überzahl agiert werden konnte. So war beim 11:19 (34.) die Messe frühzeitig gelesen. „Da wurden wir kalt erwischt und das war nicht mehr aufzuholen. Das war ein gebrauchter Tag, an dem wir noch drei Stunden hätten spielen können, ohne erfolgreich zu sein“, war Dumke ehrlich.

TSV Daverden - HSG Cluvenhagen/Langwedel 13:23 (8:14). „Ohne die nötige Kondition kommen wir gegen das Laufspiel anderer Teams nicht an“, musste TSV-Coach Karsten Voigt einräumen. Doch die Gäste mit Trainerin Svenja Vast stellten es schlau an und nutzten nach dem 7:7 (20.) ihre Möglichkeiten gut. „Zunächst machten wir dusselige Fehler. Doch dann ließ die Daverdener Kondition nach und wir kamen übers Tempo“, freute sich Vast, die nicht umhin kam, Janin Gülke und Keeperin Kira Neuhof ein Sonderlob auszusprechen. Im zweiten Durchgang das gleich Bild, so dass beim 22:12 (12.) der Drops gelutscht war. Auf TSV-Seite verhinderte Keeperin Annette Heitmann Schlimmeres.

TV Scheeßel - TB Uphusen 18:18 (11:10). Im letzten Spiel der Hinrunde ergatterte der TBU seinen dritten Punkt. Es hätten nach dem 18:16 (55.) durch Jaqueline Rebers auch zwei sein können. „Alle haben top gekämpft und sich auch von einem 11:15 nicht verrückt machen lassen“, freute sich Coach Peter Hatje. Es gelang ein 7:1-Lauf, der aber nicht zum Sieg reichte. Hatje: „Jetzt sind wir in der Liga angekommen.“

bjl

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