Handball-Kreisoberliga: Achim/Baden stürzt Spitzenreiter Kirchlinteln

25:24 – Anina Dumke entscheidet den Hit

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Auch wenn Wiebke Niedzella hier Achim/Badens Helena Marks entwischt, kassierte sie mit Kirchlinteln die erste Niederlage.

Uphusen - Die Freude auf Seiten des Handball-Kreisoberligisten SG Achim/Baden kannte keine Grenzen. Im Topspiel behauptete sich die SG mit 25:24 beim TSV Kirchlinteln und brachte den Gastgeberinnen nicht nur die erste Niederlage bei, sondern übernahm auch die Tabellenspitze. Ganz wichtiger Sieg im Kampf um den Klassenerhalt für den TB Uphusen im Derby gegen den TSV Daverden. Erfolgreich war auch die HSG Cluvenhagen/Langwedel.

TSV Kirchlinteln - SG Achim/Baden 24:25 (14:11). Nach dem hauchdünnen Sieg gab es auf Seiten der Gäste kein Halten mehr. Ausgelassen tanzten die SG-Spielerinnen durch die Halle und ließen ihren Emotionen freien Lauf. Spielerisch vermochte das Spitzenduell den Erwartungen jedoch nicht standzuhalten. Dafür produzierten beide Teams zu viele Fehler. Dass die Gäste das Feld als Sieger verlassen würden, war lange nicht absehbar. Denn zur Pause hatte Kirchlinteln beim 14:11 die Nase noch vorn und verteidigte die Führung bis zum 22:20 (49.). Die SG ließ sich davon aber nicht beeindrucken und Helena Marks glich zum 23:23 (56.) aus. Für die Entscheidung sorgte Anina Dumke mit einem sicher verwandelten Siebenmeter in der letzten Minute. „Ein Remis hätte zwar dem Spielverlauf entsprochen. Doch wir haben den Kopf nicht in den Sand gesteckt und uns den Sieg damit auch ein Stück weit verdient“, bilanzierte SG-Trainerin Anja Dumke. Kirchlintelns Sven Aschmies befand: „Am Ende waren wir zu hektisch. Da fehlte auch ein Schuss Cleverness. Aber es nützt ja nichts.“

TB Uphusen - TSV Daverden 29:21 (15:12). „Wir haben uns erstmals als Team präsentiert und uns damit selber belohnt“, lobte TBU-Coach Peter Hatje. Dabei war seine Mannschaft nach dem schnellen 4:0 (7.) noch einmal in Bedrängnis geraten und sah sich beim 11:12 (28.) dem einzigen Rückstand gegenüber. Doch zur Pause war beim 15:12 wieder alles im Lot. Nach dem 16:14 glückte dem Hatje-Team ein 6:0-Lauf zum 22:14 (40.) – die Vorentscheidung. „Nach der Pause sind wir völlig abgetaucht. Einmal mehr haben wir nur eine gute Halbzeit gespielt“, ärgerte sich Daverdens Trainer Karsten Voigt,, der ohne Lena Frenser, Svea Junge sowie Vivien Oetting auskommen musste. „Unsere Deckung hatte alles im Griff“, freute sich Uphusens Peter Hatje über den ersten Saisonerfolg.

HSG Cluvenhagen/Langwedel - TV Sottrum 22:21 (10:10). Mit weit über 20 Paraden war HSG-Keeperin Kira Neuhof die Sieggarantin. Zehn Sekunden vor dem Ende bewahrte sie ihr Team noch vor dem Ausgleich. Allerdings wäre das Remis auch des Guten zu viel gewesen, da die HSG zuvor das überlegene Team gewesen war. Erfolgsgarant war beim 8:9 die Umstellung auf eine 3:2:1-Deckung, die den Sottrumer Rückraum empfindlich störte. Nach dem 10:10 zur Pause zog die HSG auf 22:19 (55.) davon. „Meine Spielerinnen haben alles gegeben“, lobte Trainerin Svenja Vast.

bjl

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