Eschkötter: „Schöne Momentaufnahme“

Bodenstab hofft mit Keeperin Bonheur auf bessere Stunden

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Nach Schwangerschaft zurück bei Oyten III: Eva Schmidt.

Morsum- Von Björn Lakemann. Einen Spieltag vor Abschluss der Hinrunde grüßt Handball-Landesligist TSV Morsum von Platz eins. Der wäre am Saisonende gleichbedeutend mit dem Aufstieg in die Oberliga. Ebenso in Reichweite zur Tabellenspitze befindet sich der TV Oyten III. Ganz andere Sorgen hat indes Aufsteiger TSV Kirchlinteln, der in zehn Partien erst einmal siegte und das Tabellenende ziert.

Rippenbruch auskuriert: Kirchlintelns Isabel Bonheur.

Das soll nicht soll bleiben, wie Niklas Bodenstab beteuert. Der Trainer hat während der Saison Heiko Dobberstein beerbt, der in der Mannschaft kein gutes Standing besaß. „Wir wollen in 2016 nochmal voll angreifen. Nicht umsonst haben wir nach Weihnachten das Training sofort wieder aufgenommen“, so der Coach aus Bremen-Findorff, der seine Wurzeln im Kreis Verden hat. Es gelte, die positiven Dinge weiter auszubauen, die sich seit seinem Amtsantritt entwickelt hätten. Wie der 24-jährige Übungsleiter unterstreicht, sei der Kampf gegen den Abstieg in die Landesklasse noch längst nicht verloren: „Wir müssen die entscheidenden Spiele gegen die Mitkonkurrenten gewinnen und auch mal für eine Überraschung gegen einen von oben sorgen.“ Erfreulicherweise kann auch Keeperin Isabel Bonheur nach Rippenbruch den Neustart ins Jahr wieder mitgestalten.

Will die Spitze verteidigen: Morsums Martin Eschkötter.

Völlig anders sieht die Lage bei den anderen Kreisvertretern aus. „Wir wollen den Platz an der Sonne so lange wie möglich verteidigen. Ein schöne Momentaufnahme“, freut sich Martin Eschkötter, Trainer des Tabellenführers TSV Morsum. So sei in seinem Kader jede Position doppelt gut besetzt und der erste Platz alles andere als zufällig. Gleichwohl sei auffällig, dass viele Leistungsträger sich jenseits der 30 Lenze befänden. Eschkötter stellt klar: „In diesem Monat gilt es, die Statusabfrage im Team zu stellen. Dennoch müssen wir uns noch breiter aufstellen.“ So könne die Stimmung im Team nicht besser sein. Schon am Wochenende steht eine knackige Bewährungsprobe auf dem Programm, wenn sich das Eschkötter-Team in Stade beim NHV/BHV-Pokal mit drei Oberligisten misst. „Wir starten gegen den Elsflether TB. Allerdings mal wieder mit reduzierter Truppe, doch wir wollen Fahrt für den Ligabetrieb aufnehmen“, stellt Morsums Coach klar.

„Auch wir sind gut im Soll. Nach den großen Veränderungen haben wir unsere Prämisse oben mitzuspielen gut erfüllt“, ist Nadja Dreyer in ihrem zweiten Jahr als Trainerin des TV Oyten III einverstanden mit den bis dato gezeigten Leistungen: „Einzig die Niederlage in Horneburg nehme ich auf meine Kappe, weil wir dort lange zu offensiv agierten.“ Der amtierende Meister spiele in der laufenden Serie gut mit und kann bald wieder auf die vielseitige Eva Schmidt bauen, die nach Schwangerschaft zurückkehrt. Doch die derzeitige Ausbeute von 12:6 Punkten bringe rein gar nichts, wenn die eigene Reserve den bitteren Gang in die Landesliga antreten müsste. „Dann steigen wir mit ab. Ich bin aber sicher, dass die Zweite noch die Kurve kriegt“, glaubt die Cluvenhagenerin. Sie wundert sich über mangelnde Konstanz: „Wir sind in einem Spiel entweder im Angriff oder Abwehr gut.“

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