Handball-Drittligist verscheucht Abstiegssorgen nach hart erkämpftem 31:25-Sieg über Berliner TSC

Oyten Vampires beißen sich durch

+
Kam nach anfänglichen Problemen immer besser ins Spiel: Oytens Jacqueline Reinhold (am Ball).

Oyten - Von Frank von Staden. Dank einer bärenstarken zweiten Hälfte beim hart erarbeiteten 31:25 (14:14)-Heimerfolg über einen lange mithaltenden Berliner TSC verscheuchten die Drittliga-Handballerinnen des TV Oyten Vampires gestern Nachmittag die größten Abstiegssorgen. Auch TVO-Trainer Sebastian Kohls wollte nach dem Sieg nicht mehr schwarz malen: „Ab jetzt können wir nach oben schauen und vielleicht den ein oder anderen Großen ärgern!“

Es bedurfte gestern allerdings lange ein hartes Stück Arbeit, ehe die Nuss Berliner TSC geknackt war. Das wusste auch der Übungsleiter nur zu genau: „Die haben uns mit ihrer Spielweise im ersten Abschnitt völlig überrascht. Berlin hat lange eine unglaubliche Präsenz auf die Platte gebracht. Da müssen wir uns den Vorwurf machen, dass wir keine Antwort parat hatten. Die ist uns erst nach dem Wechsel eingefallen“, so Kohls. Von Beginn an versuchten die Gäste mit einer offensiv ausgerichteten Abwehr und einer Doppeldeckung gegen Tina Schwarz und Denise Engelke den TVO aus dem Konzept zu bringen, was auch gelang. Die Gastgeberinnen reagierten auf diesen Schachzug irritiert, leisteten sich zudem einige Schwächen im Abschluss. Der TSC legte zudem eine enorme Grundhärte an den Tag und zeigten im Angriff einige gelungene Spielzüge. So blieb es bis zur Pause eng, konnte sich kein Team mit mehr als zwei Toren absetzen.

Auch nach dem Wiederanpfiff arbeiteten die Berlinerinnen mit einem enormen Kraftaufwand. Doch die Vampires zeigten Biss, hielten dagegen und zogen den Hauptstädterinnen in der 37. Minute den entscheidenden Zahn, als erst Denise Engelke aus dem Rückraum und dann Katharina Kruse mit einem „Ballklauer“ direkt nach dem Berliner Anwurf das Ergebnis auf 19:17 schraubten. Daran hatte der TSC aber mal so richtig zu knabbern, zeigte nun im Abschluss erhebliche Konzentrationsschwächen und öffnete dem Oytener Angriff gleichzeitig einige Lücken, in die die Kohls-Schützlinge gnadenlos stießen. Als dann die siebenfache Torschützin Jacqueline Reinhold in der 47. Minute mit einem feinen Dreher von Linksaußen das 25:19 gelang, segelte das Heimteam mit viel Wind in den Tüchern Richtung Sieg. Zumal es auch bei den Wechseln der Gastgeberinnen keinen Bruch gab. Im Gegenteil. So zeigte vor allem Lisbeth Balters im Deckungsverbund eine ganz starke Leistung. „Allerdings bin ich kein Freund davon, jemanden als Matchwinner herauszustellen. Aber es stimmt, Lissy hat wirklich sehr gut gearbeitet“, wollte Kohls da die gesamte Teamleistung in den Vordergrund stellen.

TV Oyten: Janßen (1. Halbzeit), Kahler (2. Halbzeit) – Reinhold (7), K. Kruse (5), Heidorn (2), Engelke (6), Balters (2), Dimitri (2), Schwarz (3), Juricke (2), A.-L. Kruse (2), Franke.

Retter geben Hoffnung auf Lawinen-Überlebende nicht auf

Retter geben Hoffnung auf Lawinen-Überlebende nicht auf

Werder-Training am Sonntag

Werder-Training am Sonntag

Werder-Training am Sonntag

Werder-Training am Sonntag

Januar-Auktion des Hannoveraner Verbandes Verden

Januar-Auktion des Hannoveraner Verbandes Verden

Meistgelesene Artikel

1. FC Köln setzt sich die Krone beim JFK-Cup auf

1. FC Köln setzt sich die Krone beim JFK-Cup auf

TSV Bassen: Uwe Bischoff verlängert

TSV Bassen: Uwe Bischoff verlängert

Hallenkreismeisterschaft 2017: Wer beerbt TSV Fischerhude-Quelkhorn?

Hallenkreismeisterschaft 2017: Wer beerbt TSV Fischerhude-Quelkhorn?

Achim/Badens Tobias Wege überzeugt beim 32:27

Achim/Badens Tobias Wege überzeugt beim 32:27

Kommentare