Hamburgerin zuletzt 2012 in Verden / „Mops ist für mich ein Wunderpferd“

Janne Friederike Meyer: Titel pflastern ihren Weg

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Mediengruppe Kreiszeitung

Verden - Von Jürgen Honebein. Im Januar 2012 war die Mannschafts-Welt- und Europameisterin sowie vierfache Deutsche Meisterin Janne Friederike Meyer (Schenefeld) zuletzt in Verden bei der Ver-Dinale am Start. Jetzt ist sie in dieser Woche wieder in der Reiterstadt und sattelt beim Internationalen Dressur- und Springfestival auf.

Die inzwischen 34 Jahre junge Sportlerin ist in den vergangenen Monaten sehr erfolgreich gewesen, weil sie zur Zeit mit ihren Pferden sehr gut aufgestellt ist. Am Wochenende war Janne Friederike Meyer noch beim Turnier in Hickstead am Start und belegte unter anderem mit der deutschen Equipe im Nationenpreis den fünften Platz. Zuvor gab es für die Hamburgerin in diesem Jahr schon Siege und vordere Platzierungen auf den Turnieren in Hamburg, Wiesbaden, Sopot, Knokke, Falsterbo und Mannheim. Ihre vielen Erfolge hier alle aufzuzählen, würde den Rahmen sprengen, doch einige seien kurz erwähnt. 2010 wurde sie Mannschafts-Weltmeisterin und ein Jahr später Mannschafts-Europameisterin. Viermal holte sie bis heute die Deutsche Meisterschaft. 2011 gewann Meyer auf dem Holsteiner Wallach Cellagon Lambrasco vor über 50000 Zuschauern den Großen Preis von Aachen. Wenige Wochen später siegte sie mit der deutschen Mannschaft im Nationenpreis von Hickstead.

Im vergangenen Jahr verabschiedete Janne Friederike Meyer ihr langjähriges Erfolgspferd Cellagon Lambrasco (Spitzname: Mops) anlässlich der Global Champions Tour in Hamburg aus dem Sport. „Mops ist nicht einfach ein Pferd, er ist für mich ein Wunderpferd. Er ist das beste Beispiel dafür, dass man über sich selbst hinauswachsen und Dinge schaffen kann, die einem niemand zugetraut hätte“, beschreibt sie ihren „Rentner-Wallach“.

Die Schenefelderin hat den Pferde-Bazillus von ihren Eltern geerbt, die erfolgreich Züchter von Holsteiner Pferden sind. Mit sechs Jahren bekam sie als erstes Pferd die Ponystute Mücke. Es folgten mit Waterman und Jack in the Box weitere Ponys, mit denen sie zwischen 1993 und 1999 Titel und Medaillen regelrecht abräumte. Erster Trainer der Hamburgerin war Peter Luther (Wedel). Ihr erstes Grand Prix-Pferd war der von ihrem Vater Friedrich Meyer gezogene Callistro. Die 34-Jährige bildete den Schimmel selbst aus und wurde mit ihm Deutsche Meisterin bei den Jungen Reitern.

Gleich nach dem Abitur (2001) machte sich Janne Friederike Meyer selbständig und geht seitdem zielstrebig ihren Weg. „Sie ist dafür bekannt, genau im richtigen Moment das Richtige zu tun“, sagt nicht nur ihr Trainer Tjark Nagel. Viel Spaß hat die Hamburgerin an der Ausbildung der jungen Pferde. „So etwas mache ich mit viel Freude und versuche diese Freude auch auf meine Pferde zu übertragen“, verrät sie eines ihrer Erfolgsrezepte.

Die Pferdefreunde dürfen sich freuen, nach einigen Jahren der Abstinenz Janne Friederike Meyer wieder einmal in Verden begrüßen zu dürfen.

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