Früher Doppelpack ebnet Verden den Weg gegen Bevern / Verletzt raus / Lob für Kubiak

Halinger: Aus der Last macht er die Lust – 8:0

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Das war das frühe 2:0 für Verden: Alexander Halinger (Mitte) nahm nach gescheitertem Versuch Beverns Keeper Borchers die Kugel ab und vollendete. Am Ende hieß es 8:0. ·

Verden - Von Ulf von der EltzAls seine Kollegen den TSV Bevern in der Schlussphase völlig auseinander nahmen, war Alexander Halinger längst auf dem Weg in die Kabine – die letzten drei Treffer bekam er gar nicht mehr mit.

Beim gestrigen 8:0 (3:0)-Erfolg des FC Verden 04 im Duell der Fußball-Bezirksliga schied der Matchwinner mit Verdacht auf Rippenbruch nach gut 65 Minuten aus. Nicht nur zum Trost schickte Coach Jens Dreyer seinem Wirbelwind auf der linken Seite ein Sonderlob hinterher: „Mit seinen beiden frühen Treffern hat er uns die Last von den Schultern genommen, danach sind wir ins Rollen gekommen und haben fast logisch so hoch gewonnen.“

Nach durchwachsenen Leistungen in den ersten drei Partien war zumindest bei Halinger jedoch keine Last zu sehen – der Blondschopf versprühte vielmehr Lust aufs Toreschießen, wenn auch eine vernünftige Gegenwehr der vogelwilden Gäste komplett fehlte. Beim 1:0 (3.) durfte Patrick Zimmermann durch die Abwehr marschieren, den Querpass jagte Halinger aus zwei Metern in die Maschen. Das 2:0 (11.) war eine Willensleistung des Allerstädters, der zunächst an Mike Borchers scheiterte, dem Keeper dann aber die Kugel wieder abnahm und seelenruhig einschob.

In der Folge stand Beverns Abwehr hoch und offenbarte bei Ballverlusten riesige Lücken, in die der Favorit immer wieder hinein stach. Dreyer: „Wir haben die Räume konsequent genutzt, es gibt kein Haar in der Suppe.“ Zwar lobte der Trainer seine disziplinierte Viererkette, die aber von den indisponierten Kierath-Schützlingen überhaupt nicht gefordert wurde. So konnte sich das starke FC-Mittelfeld den Kontrahenten nach Belieben zurecht legen. Noch vor der Pause sorgte Patrick Zimmermann mit seiner dritten Chance schon für die Vorentscheidung, als er nach herrlichem Solo von Pascal Kubiak nur noch zum 3:0 einschieben musste (33.).

Nach dem Wechsel ging es den elf Hilflosen weiter ratzfatz an den Kragen: Halinger nutzte eine schnelle Kombination zum 4:0 (54.), Zimmermann erhöhte nur 180 Sekunden später auf 5:0 – Kubiak war einen Meter vor der Linie am Ball vorbei gerutscht. Apropos Kubiak: Auch das Offensiv-Talent heimste ein Sonderlob seines Trainers ein, weil es zahlreiche Angriffe geschickt einleitete. So auch das 6:0 durch David Hennig mit perfektem Zuspiel (69.). Dann krönte er seine Leiszung mit dem 7:0 (87.). Das Offensiv-Spektakel beendete Tugay Dogru mit dem 8:0 (90.). Die Verdener hinterließen einen Coach, der sichtlich aufatmete: „Ich bin froh, dass wir das Tor endlich wieder treffen.“

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