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TV Baden: Die Pechsträhne reißt nicht ab

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Von: Frank von Staden

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Badens Coach Werner Kernebeck zollte seinem Team am Sonntag viel Lob – aber vor allem auch viel Respekt.
Badens Coach Werner Kernebeck zollte seinem Team am Sonntag viel Lob – aber vor allem auch viel Respekt. © von Staden

Badens Zweitliga-Volleyballer sind derzeit vom Pech verfolgt. Nicht nur, dass ständige Personalprobleme das Team handikapen, so sorgte auch ein verspätetes Eintreffen aufgrund einer Bus-Panne dafür, dass kaum ein Rhythmus beim 1:3 in Bocholt gefunden wurde.

Baden – Badens Zweitliga-Volleyballer sind in dieser Saison wahrlich nicht vom Glück verfolgt. Immer wieder plagten und plagen auch aktuell Personalsorgen, am Sonntag nun streikt vor dem Auswärtsspiel beim Mitabstiegskonkurrenten TuB Bocholt der Bus, konnte die Begegnung so erst eine Stunde später angepfiffen werden und blieb den Gästen zudem fast gar keine Einspielphase. Am Ende versuchten die Weserstädter erneut alles, mussten sich aber dann doch mit 1:3 geschlagen geben.

Dennoch gab sich Badens Coach Werner Kernebeck nach dieser Niederlage enorm kämpferisch, sagte: „Wir haben noch alles in eigener Hand, sind nicht auf andere angewiesen!“ Und dann schickte der Übungsleiter gleich ein ganz fettes Lob an die Mannschaft. „Sie hat alles gegeben, sich den Widrigkeiten gestellt und versucht, alle Knüppel aus dem Weg zu räumen, die ihnen auch dieses Mal wieder in den Weg geworfen wurden.“ Dabei hob er Aushilfsspieler Lewin Probst und abermals den jungen David Weiß noch ein wenig hervor. „Gerade auf der so schwierigen Mittelblockerposition haben sie wirklich ganz viel Gutes abgeliefert. Wie im Grunde aber alle im Team!“

Die Gäste kamen aufgrund der widrigen Umstände nur schleppend in die Partie, verloren den ersten Satz mit 18:25 und lagen im zweiten dann gar mit 11:21 hinten. „Dann haben wir einen guten Zwischenspurt hinlegen können. Am Ende war da aber nichts mehr zu machen“, sah Kernebeck dann ein 19:25 auf der Anzeigetafel. Danach aber berappelten sich die Badener, fanden nun immer besser in die Partie und schmetterten sich so mit einem 25:21 in den vierten Satz. Der wog hin und her. In den entscheidenden Momenten aber waren die Bocholter einfach einen Tick konzentrierter und holten schließlich das Match dank eines 25:21. „Klar war unser Ziel vor diesem Spieltag mindestens ein Punkt. Doch ob dieser erneuten Schwierigkeiten bin ich sehr stolz auf mein Team“, so Kernebeck.  vst

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