1. FC RW Achim verpasst nach völlig unnötigem 3:4 gegen TuSG Ritterhude das Relegationsfinale

„Haben Lehrgeld zahlen müssen“

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Und wieder eine Chance für Ibo Lailo. Diese, wie einige andere auch, kann er aber nicht nutzen.

Aus Seebergen berichtetFrank von StadenSEEBERGEN · Die Überraschungsmannschaft der Verdener Fußball-Kreisliga wurde gestern Nachmittag auf ihrem Höhenflug brutal gestoppt. Denn obwohl der 1. FC RW Achim im Relegationshalbfinale zur Bezirksliga gegen den TuSG Ritterhude die klar bessere Mannschaft war, musste er sich am Ende aufgrund krasser individueller Fehler dem Team aus dem Kreis Osterholz mit 3:4 (1:2) beugen.

„Heute hat nicht die bessere Mannschaft gewonnen, sondern einzig und allein die effektivere“, räumte nach Spielschluss dann auch Ritterhudes Trainer Matthias Haase unumwunden ein. Und während seine Spieler konsterniert und traurig auf dem Platz kauerten, konnte Achims Übungsleiter Faruk Senci nach den unterhaltsamen und spannenden 90 Minuten relativ schnell runterfahren und nüchtern konstatieren, „dass wir heute einfach Lehrgeld haben zahlen müssen. Aber kein Vorwurf an die Mannschaft, die unglaublich gekämpft und unseren Fans gezeigt hat, was in ihr steckt. Im Fußball ist es nun einmal so, dass nicht immer auch der Überlegene gewinnt!“

Senci wusste aber nur zu genau, warum am Ende die Ritterhuder am kommenden Sonntag nun das Endspiel um den Bezirksliga-Aufstieg bestreiten dürfen: „Wir haben zuviele entscheidende Fehler gemacht und unsere Chancen nicht konsequent genutzt.“ Allein „Ibo“ Lailo hätte in dieser Partie zum großen Helden mit mindestens fünf, sechs Toren werden können. Aber irgendwie bekamen die Osterholzer immer ein Bein in den Schuss oder aber zögerte der Achimer Angreifer zu lange. Bis zum 0:1 (34.), das quasi aus dem Nichts fiel, hätten die Rot-Weißen schon längst führen müssen. Dann faustete Ersatzkeeper Ferhat Senci einen Freistoß direkt vor die Füße von Goalgetter Niklas Kutz, der das Sportgerät eiskalt ins Netz wuchtete. Den zweiten Fehler beging dann Ahmet Kaldirici, der sich viel zu spät vom Ball trennte, ihn verlor und Sekunden später dann das 0:2 durch Daniel Nowotny (44.) beobachten musste. Nur gut, dass Lailo nach einem an ihn verwirkten Strafstoß die Ruhe behielt und im Nachsetzen nach zuvor von Keeper Lars Oberdiek gehaltenem Elfer das 1:2 markieren konnte (45.+1).

Nach der Pause dann aber der nächste Schock für die Achimer. Wieder einmal zeigten sie sich bei einem Freistoß unsortiert, der gerade erst eingewechselte Mario Arenthold brauchte da aus dem Hinterhalt nur Danke sagen – 1:3 (47.). Doch wer glaubte, das FC-Team würde nun mit Frustfouls und wütendem Geschimpfe antworten, der sah sich getäuscht. Diszipliniert und ab diesem Zeitpunkt hoch überlegen kämpften sich die Senci-Schützlinge in die Partie zurück. Lailo mit einem verdeckten Schuss ins kurze Eck (67.) und mit einem erneuten Strafstoß nach Foul an Behcet Kaldirici (85.) schaffte dann absolut verdient das 3:3. Doch der große Jubel kam da beim FC zu früh. Denn erneut zeigte sich die Deckung nach einem Freistoß von der Mittellinie völlig unsortiert, ging es im 16er drunter und drüber, wie in einer Gummibärchentüte. Am Ende bugsierte dann der lange Merten Hellmann das Leder zum alles entscheidenden 4:3 mit dem Rücken über die Linie (89.).

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