Gute Leistung der HSG Verden-Aller gegen den Tabellendritten Rotenburg bleibt unbelohnt – 27:31

Biruski hofft vergebens auf Big Point

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Gerade in der hektischen Phase der Partie richtete HSG-Coach Jens Haase deutliche Worte an seine Mannschaft.

Verden - Von Björn Lakemann. Hoch erhobenen Hauptes konnte Handball-Landesligist HSG Verden-Aller die Halle verlassen. Schließlich hatte die Mannschaft von Trainer Jens Haase den Tabellendritten TuS Rotenburg beim 27:31 (13:13) alles abverlangt und bis in die Schlussminuten geärgert. Letztlich reichte es dann aber nicht zu einer Überraschung für die aufopferungsvoll kämpfenden Gastgeber.

„Da lässt sich ein ganz einfaches Fazit ziehen. Während wir uns jedes Tor hart erarbeiten mussten, haben die Gäste die einfachen Tore erzielt“, hat das für HSG-Coach Jens Haase letztlich auch den Unterschied ausgemacht. Dennoch zeigte er sich mit der Leistung seiner Mannschaft sehr zufrieden. Dagegen war Gäste-Coach Steffen Aevermann trotz des Sieges ein wenig sauer: „Bei uns stimmte heute bei keinem die Quote. Und die Verdener haben unsere Unzulänglichkeiten gut ausgenutzt.“

Die HSG überraschte die favorisierten Gäste schon zu Beginn, als Tim Härthe das 7:5 (14.) gelang. In der Folge kamen die Rotenburger jedoch zum Ausgleich. Nicht von ungefähr mahnte Verden-Allers Coach Jens Haase dann auch zur Ruhe. Das zeigte Wirkung, denn mit einem Doppelpack des siebenfachen Torschützen Tobias Albert und einem Treffer von Florian Rott legten die Gastgeber erneut ein 13:10 (25.) vor. Allerdings war die Freude nicht von langer Dauer, denn Rotenburg kam noch vor dem Wechsel zum 13:13-Ausgleich. „Wir haben Rotenburg sicher beeindruckt. Vielleicht können wir ja am Ende einen Big Point setzen“, war HSG-Keeper Miron Biruski in der Pause noch guter Dinge.

Und das konnte er auch, denn nach einem Treffer von Sascha Genee legten die Gastgeber erneut ein 22:21 (46.) vor. Die Rotenburger konterten mit dem 22:24 (52.) und nötigten Haase damit zu einer Auszeit. „Wir haben bisher alles richtig gemacht. Jetzt packen wir uns noch die Sahne auf den Kuchen“, forderte der HSG-Coach. Allerdings hatte er da die Rechnung ohne die Rotenburger gemacht, die auch in der Schlussphase weiterhin konsequent auf die Karte Tempohandball setzten. In der 55. Minute war nach einem Doppelschlag des 13-fachen Torschützen Luka Bruns zum 24:29 die Messe für die Gastgeber auch endgültig gelesen.

Tore HSG Verden-Aller: Schaffeld (10/2), Albert (7), Härthe (4), Wolkow (2/1). Genee (1), Rott (1), Roof (1), Häfker (1).

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