Guido von Somm könnte als „Allein-Coach“ des TSV Uesen zum Geheimtipp avancieren / Nils Kutsch in Doppelrolle

Kardinalfrage: Klappt es mit der Konstanz?

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Hofft in seiner ersten Saison als alleiniger Coach des TSV Uesen auf einen Spitzenplatz: Guido von Somm (rechts) mit Co-Trainer Nils Kutsch und den Neuzugängen Jonas Lücking, Luca Becker, Lucas Zabel, Sascha Kohler (von links).

Uesen - Von Dietmar Seesko. In der vergangenen Saison der Fußball-Kreisliga war er noch Trainer im Team mit Moussa Lailo. In der anstehenden Punktrunde wird Guido von Somm zum „Cheftrainer“ des TSV Uesen befördert.

Guido von Somm stammt aus Magdeburg, wo er recht erfolgreich in den Amateurklassen spielte. Nach einem Kreuzbandriss beendete er vorzeitig seine aktive Laufbahn. War später beim TSV Achim und beim TSV Uesen in der Jugendabteilung aktiv. Und bestand nun seine Feuertaufe mit den Rot-Weißen im Seniorenbereich mit Bravour. In der Endabrechnung der Vorsaison kamen von Somm & Co auf einen respektablen fünften Platz.

Uesens Manko? In der Meisterschaft präsentierte sich das Team mal in Galaform, um am nächsten Spieltag fast völlig daneben zu liegen. Auf einen einfachen Nenner bringt Abdu Nasraoglu, früher selbst Coach des TSV Uesen: „Haben die Jungs richtig Lust, können sie jede Mannschaft aus der Liga schlagen. Aber leider haben sie nicht immer Lust und wollen nicht ackern und rackern“. In dieser Feststellung mag in der Tat viel Wahrheit sein.

Ein dickes Plus hat Guido von Somm: Groß einzuspielen braucht er seine Mannschaft nicht. Mit Timo Erdelmeier (Ziel unbekannt) verließ nur ein Kicker den Club. Im Gegenzug kommen mit Sascha Kohler vom TSV Etelsen und Luca Becker (eigene A-Junioren) zwei Akteure dazu. Vorteil für Kohler: Er bringt praktische Erfahrungen aus der Kreisliga mit.

In seiner Arbeit wird Guido von Somm künftig durch Nils Kutsch als Co-Trainer unterstützt. Gleichzeitig ist der die Nummer eins im

Starker Angriff verleiht

großen Optimismus

Tor. Ohne Abstriche bot er in der zurückliegenden Runde durchweg positive Leistungen. In der Abwehr ist der erfahrene Isa Öncel Chef im Ring. Im Mittelfeld ziehen Bastian Aucamp und der im Vorjahr neu hinzugekommene Bastian Wesseler die Fäden. Über dem Ligadurchschnitt liegt der Angriff mit Sergej Neumann, Tom-Luka Scholz und Florian Stechow. Recht optimistisch gibt sich Guido von Somm beim Saisonziel. „Platz eins bis fünf sollten es schon sein.“

Kann das junge Ueser Team seine Leistung stabilisieren, könnte es in der Tat der große Geheimtipp bei der Titelvergabe oder in der Relegation sein. Auf den Favoritenschild hebt Guido von Somm den SVV Hülsen, den TB Uphusen II und die Reserve des TSV Ottersberg.

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