TSV Achim schöpft nach 2:1-Erfolg über Bierden wieder neue Hoffnung / Dreyer und Hilbers verlängern

Grüpmeier macht Deckel drauf

Mit vereinten Kräften stoppen Dennis Helfer (links) und Torhüter Dennis Kreye Achims Abdulla Sahinoglu.

Achim - Neue Hoffnung im Kampf um sden Klassenerhalt in der Fußball-Kreisliga auf Seiten des TSV Achim. Im Stadtderby behauptete sich das Team von Rüdiger Hilbers mit 2:1 (1:0) gegen den ebenfalls vom Abstieg bedrohten TSV Bierden durch. Damit gaben die Achimer die Rote Laterne an die Oberliga-Reserve des TB Uphusen weiter.

„Das Spiel selbst war eine einzige Enttäuschung von beiden Seiten. Was stimmte, waren einzig und allein die drei eminent wichtigen Punkte“, war Rüdiger Hilbers im Anschluss auch nur erleichtert.

Über die gesamte Spielzeit hatten beide Teams nur wenig zu bieten und agierten fast immer nur mit langen Bällen. Flüssige Kombinationen waren absolute Fehlanzeige und die Torraumszenen an einer Hand abzählbar. Dafür gab es Fehlpässe in Hülle und Fülle. Es war Abstiegskampf pur, was die Zuschauer zu sehen bekamen. Achim bemühte sich von Beginn an Ordnung und Stil ins eigene Spiel zu bringen. Aber zumeist blieb es beim Bemühen. Zwar erspielten und erkämpften sich die Gastgeber eine optische Überlegenheit, doch beim 1:0 (20.) bedurfte es schon der Mithilfe der Gäste. Nachdem Enrico Grüpmeier eine Flanke knapp verfehlt hatte, landete der Ball bei Ramazan Gür, der aus zwölf Metern unhaltbar verwandelte. Da hatte Bierdens guter Torwart Dennis Kreye nicht die Spur einer Abwehrchance. Pech hatte Bierden, als ein Distanzhammer von Dennis Helfer gegen die Querlatte krachte (25.). Das wars aber auch in Durchgang eins.

Nach dem Seitenwechsel drückte Achim mit Erfolg auf die Entscheidung. Nach feinem Solo spielte Ricardo Grüpmeier auch noch Torwart Kreye aus und schob den Ball zum 2:0 (60.) ins leere Tor. Zu spät für die Gäste kam das 1:2 (90.+2) durch Benni Bischoff. „Wir wollten früh drauf gehen. Das ist nicht gelungen. Wir müssen angesichts der prekären Situation miteinander reden und nichts schön reden“, so Bierdens Coach Uwe Rechten.

Nach dem Spiel gab es noch eine positive Meldung auf Seiten der Achimer, denn wir Rüdiger Hilbers bekannt gab, stehen er und Trainer Jens Dreyer dem Team auch in der neuen Saison, unabhängig von der Spielklasse, zur Verfügung.

TSV Achim: Hoffmann, Avanas, Salavandi, Guer, R. Grüpmeier, Kiewmes, Burc, Schöning, Ipekoglu, E. Grüpmeier, Sahinoglu, Gülalan, Ugunü.

TSV Bierden: Kreye, Hoffmann, Marek, Buschmann, Papathanasiu, Lindenberg, Helfe, Bischoff, Sonntag, Tietjen, Helms, Marggraf, Falk, Lubisch.

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